Nach zwölf Jahren Planung in Kirchanschöring

Dieses Millionenprojekt soll Abwanderung ausbremsen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Kirchanschöring - Der Anteil der Über-65-Jährigen im Ort wird immer höher - und genau jene fühlen sich am stärksten mit Kirchanschöring verbunden. Das "Haus der Begegnung" soll dem nun Rechnung tragen.

2004 wurden die ersten Planungen in die Wege geleitet, nun ist das "Haus der Begegnung" in Kirchanschöring beschlossene Sache: Fast vier Millionen Euro kostet das Haus, etwa 1,2 Millionen Euro zahlt dafür die Gemeinde, der Rest stammt aus Förderungen. Das "Haus der Begegnung" wird am Georg-Rinser-Weg im Ortszentrum gebaut, wo einst das Caritashaus stand. 

Das rote X markiert den Ort, wo das "Haus der Begegnung" errichtet wird.

Der Hintergedanke: Der Anteil der Über-65-Jährigen in Kirchanschöring wird in den kommenden Jahren immer stärker steigen. Momentan sind es rund 550 der 3100 Kirchanschöringer, bis zum Jahr 2030 werden es etwa 800 sein. Doch auch wegen Pflegebedürftigkeit zogen in den vergangenen Jahren viele Senioren weg, vor allem nach Waging und Laufen. Und: Je älter die Kirchanschöringer, umso lieber wohnen sie im Ort.

Das ist geplant

Das "Haus der Begegnung" soll es den Bürgern möglich machen, in ihrem Ort alt werden zu können. Betreute Wohngemeinschaften sind geplant, genauso Tagesbetreuung, eine Arztpraxis und sozialer Wohnungsbau. Zwei Stockwerke sind am Georg-Rinser-Weg vorgesehen.

"Wir sind stolz, dass wir als Gemeinschaft in der Gemeinde Kirchanschöring bereits frühzeitig auf den sich abzeichnenden demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel reagieren können", so Bürgermeister Hans-Jörg Birner. Im kommenden Frühjahr soll mit dem Bau begonnen werden

xe

Zurück zur Übersicht: Kirchanschöring

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser