Telekom bekommt Zuschlag

Bis zu 200 Mbit/s für Kirchanschöring

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Kirchanschöring - Die Entscheidung ist gefallen: Die Telekom hat den Zuschlag für den Ausbau des Internets in der Gemeinde Kirchanschöring erhalten.

Rund 540 Haushalte bekommen ab Ende 2017 Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von 50 MBit/s, in manchen Ortsteilen bis zu 200 Mbit/s. Damit werden die Kunden in den Erschließungsgebieten der Gemeinde Kirchanschöring, nicht nur ruck zuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen können.

"Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig", sagt Hans-Jörg Birner, erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring. "Deshalb freuen wir uns, dass Kirchanschöring jetzt vom Ausbau-Programm der Telekom profitiert. So bleibt unsere Gemeinde als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv. Die Deutsche Telekom wertet mit der geplanten Investition nicht nur unsere Gemeinde, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf“, sagt Hans-Jörg Birner weiter. "Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von Familien und mittelständischen Unternehmen an die Politik gestellt werden. Die Deckungslücke für den Kirchanschöringer Ausbau von über 1 Mio. € wird zu 40% aus dem kommunalen Haushalt der Gemeinde finanziert und 60% werden über Förderprogramme abgedeckt. Somit wird jeder neue Anschluss mit rund 800€ durch die Gemeinde mitfinanziert." 

„Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Bettina Rehrl-Gschirr, Regiomanagerin der Deutschen Telekom. „Mit dem neuen Netz können wir den Kunden alles aus einer Hand bieten: Telefonie, Internet und Fernsehen.“ 

So läuft der Ausbau 

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauert in der Regel zwölf Monate. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen. 

So kommt das schnelle Netz ins Haus 

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblichhöhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Die Anbindung einiger Gebäude erfolgt direkt mit Glasfaserkabel. Damit die Telekom die Gebäude anbinden darf, müssen die Grundstückseigentümer der Telekom eine Genehmigung erteilen, die sogenannte NVGG („Nutzungsvereinbarung über die Errichtung und den Betrieb eines lichtwellenbasierten Grundstücks- und Gebäudenetzes“). Die Telekom wird zu diesem Zweck mit den Eigentümern, die das berührt,direkt Kontakt aufnehmen."

Medieninformation Kirchanschöring 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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