Dank Strafzettel: Kein Umbau des Rathausplatzes

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Nicht nur Gehsteig und Kette sind auf dem Bild deutlich zu erkennen, sondern auch ein Autofahrer der falsch parkt. Wegen genau solcher Fällen bekamen Fußgänger und Rollstuhlfahrer Probleme - doch ein Umbau des Platzes konnte abgewendet werden.

Laufen - Weil immer wieder auf dem Gehsteig geparkt wurde stand der Rathausplatz kurz vor dem Umbau. Doch dank wirksamer Strafzettel spart sich die Stadt nun viel Geld.

Autofahrer können also doch lernfähig sein: Weil vor dem Laufener Rathaus immer wieder auf dem abgesenkten Gehsteig geparkt wurde, liefen bereits die Planungen für den Umbau. Die Kette zwischen Rathaus und Gehsteig hätte dann zwischen Gehsteig und Straße verlegt werden sollen: "Auch den Brunnen hätten wir verlegen müssen, weil die Symmetrie nicht mehr gepasst hätte", so Werner Mitteregger vom Bauamt. Unterm Strich hätte die Stadt um die 40.000 Euro für die Arbeiten bezahlen müssen.

Doch es kam anders. Schon viele Jahre arbeitet Laufen mit der "Kommunalen Verkehrsüberwachung" zusammen. Seit heuer wird nicht nur der fließende, sondern auch der ruhende Verkehr genauer beobachtet, vor allem in der Altstadt. Auf dem Gehsteig vor dem Rathaus durfte sich schließlich so mancher Autofahrer seinen Strafzettel abholen. Vor allem für Rollstuhlfahrer ist dann kaum mehr ein Durchkommen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung: "Die Parkmoral hat sich dadurch wirklich verbessert", so Mitteregger im Gespräch mit BGLand24.de - und die Stadt spart sich Geld und Baulärm.

xe

Quelle: BGland24.de

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