Maiandacht trotz strömendem Regen

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Bei der Kapellensegnung im Rahmen einer Maiandacht unter freiem Himmel dankte Pfarrer Simon Eibl insbesondere Christian Hainz, der maßgeblich zur Restaurierung der ausgebrannten Kapelle beigetragen hatte.

Laufen - Trotz des miserablen Wetters erschienen zahlreiche Besucher am Donnerstag zur Maiandacht mit Segnung der Kapelle in Froschham.

Unabhängig vom Wetter sollte die Maiandacht am 21. Mai zur Kapellensegnung in Froschham mit Pfarrer Simon Eibl in jedem Fall „durchgezogen“ werden. Und so standen die zahlreichen Besucher sowie der Leobendorfer und Weildorfer Kirchenchor kurzerhand unter aufgestellten Pavillons, Pfarrer Eibl unter einem Sonnenschirm im Trockenen.

„Was heißt das eigentlich „Nix o‘brenna lassen“, so begann Eibl die Predigt. Die Kapelle war zwar durch den Brand im vergangenen Jahr stark beschädigt worden, doch man hatte zusammengeholfen, mit angepackt und die Kapelle wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Besonders erfreulich: Eine hölzerne Muttergottes, die bis vor kurzem noch einer AWO-Bewohnerin gehörte, ziert nun zusammen mit einem geschnitzten Kreuz die über 180 Jahre alte Kapelle.

In den Fürbitten schloss man neben der Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft insbesondere die Toten aus Froschham ein. Eine Tafel mit Sterbebildern erinnert in der Kapelle an die verstorbenen Mitglieder der Familien Grünling, Hemei, Reitschuster, Marxen, Kratzer, Siegl, Schuster und Wiesbacher, wie die Froschhamer Anwesen mit Hausnamen genannt werden. Vielen waren nach dem zweiten Weltkrieg vor 70 Jahren ungefragt Flüchtlinge zugewiesen worden. In diesem Sinn schloss man auch die aktuell vor Unruhen und Krieg flüchtenden Menschen ins Gebet ein.

Pressemitteilung Barbara Steiner-Hainz

Quelle: BGland24.de

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