Preiserhöhungen um mehr als zehn Prozent

Kindergärten: Preise ziehen "schmerzhaft" an

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Laufen - Über fünf Jahre hielt man die Preise stabil, nun wird auch in Laufen wieder ordentlich an der Preisschraube gedreht. Wie hoch diese "schmerzhafte" Anhebung ausfällt:

"Das ist eine moderate Erhöhung, preislich bewegen wir uns weiterhin im Mittelfeld", fasst es Laufens Geschäftsleiter Christian Reiter zusammen. Fünf Jahre hielt man in der Salzachstadt die Preise für die Kindergärten stabil, nun wurde eine Gebührenerhöhung "unumgänglich".  Auch in Bad Reichenhall und Freilassing zog man heuer erst mit den Preisen an.

Im Hauptbuchungszeitraum von sechs Stunden täglich werden sich im städtischen Kindergarten die Preise künftig um zwölf Euro pro Monat erhöhen: Bisher zahlten Eltern 84 Euro, künftig werden es 96 Euro - eine Gebührenerhöhung um stolze 14 Prozent. In der Kinderkrippe wird es künftig um zehn Euro monatlich teurer, im Kinderhort gehen die Preise bei einer Buchungszeit von vier bis fünf Stunden täglich um 13 Euro im Monat nach oben.

Auf die Eltern kommen aber noch weitere Gebührenerhöhungen zu: Das Getränkegeld erhöht sich um 50 Cent, das Spielgeld - für Anschaffungen von Bastel- oder Werkmaterial - wird verdoppelt und beträgt dann fünf Euro. Ab 1. September gelten die neuen Preise. "Für die Eltern ist das erträglich, für die Stadt unumgänglich", rechtfertigt sich Christian Reiter im Gespräch mit BGLand24.de. Man erwartet Mehreinnahmen von insgesamt 17.000 Euro.

Könnten Eltern die Gebührenerhöhungen dadurch umgehen, auf die kirchlichen Kindergärten auszuweichen? Reiter verneint. Traditionell stimme man die Gebühren mit den kirchlichen Einrichtungen ab: "Deren Verwaltung hat die Preiserhöhungen schon vor längerem abgesegnet."

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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