Übung: Großbrand im Heizkraftwerk

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100 Feuerwehrkräfte waren mit 18 Fahrzeugen im Einsatz

Mitterfelden - In der vergangenen Woche wurden die regionalen Feuerwehren zum Heizkraftwerk gerufen. Der gemeldete Brand stellte sich jedoch als Kreisübung heraus.   

Gemäß Alarmplan wurden die Feuerwehren Ainring, Freilassing und Surheim sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung abgerufen. Annahme war ein Brand im Holzheizkraftwerksbereich mit drei vermissten Arbeitern. Diese konnten durch Atemschutztrupps im Innenangriff zügig aufgefunden und ins Freie verbracht werden.

Durch die stark zunehmende Verrauchung in diesem mit zahlreichen Gefahren verbundenen Industriekomplex wurde der Innenangriff abgebrochen und auf Außenbrandbekämpfung umgestellt. Kurz darauf kam es zu einer heftigen Explosion mit der Folge eines Vollbrands dieses Komplexteils, so dass große Mengen Löschwasser benötigt wurden.

Der Einsatzleiter entschloss sich nach dieser Veränderung der Lage, die Feuerwehren Weildorf und Teisendorf zur Löschwasserförderung sowie die Drehleiter der Freilassinger Feuerwehr zur Unterstützung der Brandbekämpfung nachzufordern.

Kreisübung der Feuerwehren im Heizkraftwerk

Der Einsatzabschnitt Löschwasserversorgung musste zwei Schlauchleitungen vom circa 1 km entfernten Kieswerk Schiffmoning verlegen. Hierbei war das aufeinander abgestimmte Arbeiten der Feuerwehren Freilassing, Weildorf und Teisendorf, die im Landkreis zusammen den „Löschzug Wasserförderung“ stellen von großem Vorteil. Danach konnte durch massiven Einsatz von B-Rohren und Wasserwerfern der angenommene Vollbrand bekämpft werden.

Die Übung wurde ausgearbeitet von Kreisbrandmeister Michael Brandl und Ainrings 1. Kommandanten Martin Waldhutter. Die Einsatzleitung hatte 2. Kommandant Thomas Schlosser. In Summe waren gut 100 Feuerwehrkräfte mit 18 Fahrzeugen mehr als zwei Stunden im Einsatz.

Bei Kreisübungen werden im Landkreis generell die Übungsörtlichkeiten von den Ausarbeitern geheim gehalten, um den Übungseffekt auch für die Führungskräfte so hoch wie möglich zu halten. In einer kurzen Nachbesprechung wurden die Kräfte für das insgesamt sehr gute Abarbeiten der Lage gelobt.

Kreisbrandmeister Michael Brandl hob dabei vor allem die professionelle Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren hervor. Kommandant Martin Waldhutter ging in der Nachbesprechung auf die Gefahrenschwerpunkte des Heizkraftwerkes ein. Kleinere Verbesserungen werden in den Wehren in den regelmäßigen Übungsdiensten behandelt.

Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land e.V

Quelle: BGland24.de

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