MdL Kaniber und MdB Ramsauer fordern Stärkung:

"Personal bei Bundespolizei nachhaltig aufstocken!"

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v.l. MdB Dr. Peter Ramsauer, Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim Hr. Reinhard Tomm, MdL Michaela Kaniber

Freilassing - Die Bundespolizei braucht ganz dringend mehr Personal! Das wurde beim Besuch von MdB Ramsauer und MdL Kaniber in Freilassing mehr als deutlich:

Nicht nur die aktuell extrem hohe Belastung der Bundespolizei-Beamten durch die Massenmigration stand im Mittelpunkt eines Informationsbesuches der Stimmkreisabgeordneten Michaela Kaniber MdL und des Wahlkreisabgeordneten Dr. Peter Ramsauer MdB beim Bundespolizeirevier Freilassing. Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der Freilassing zugeordnet ist, Polizeidirektor Reinhard Tomm, erklärte, dass die Inspektion zwischen Bodensee und Berchtesgadener Land für rund drei Viertel der deutsch-österreichischen Grenze grenzpolizeilich zuständig ist und auch noch circa 1150 Bahnkilometer und mehr als 200 Bahnhöfe oder Haltepunkte bahnpolizeilich zu betreuen hat.

Es bedarf massiver Unterstützung

In diesen Zusammenhängen besteht dringender Handlungsbedarf hinsichtlich der generellen Personalsituation und des Platz-/ Raumbedarfs. "Es freut mich, dass die Prüfgruppe der Bundespolizei auch weiterhin von einer neu zu schaffenden Bundespolizeiinspektion ausgeht", so Ramsauer.

"Wir beide arbeiten mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann intensiv daran, den Bundesinnenminister zu dieser dringend nötigen Dienststelle zu bewegen und über die gemachten Zusagen das Personal der Bundespolizei rasch und nachhaltig aufzustocken", ergänzt Kaniber. Eine effiziente Polizeiarbeit ist die Grundlage der Inneren Sicherheit, so Kaniber weiter, und diese bedürfe dringend massiver Unterstützung. Es gelte nicht nur, den Ansturm der Flüchtlinge korrekt zu bewältigen, sondern auch den Schutz der eigenen Beamten durch angemessene Arbeitsumstände zu gewährleisten.

Regelmäßiger Austausch zwischen Politik und Polizei ein Kernanliegen

Die Stimmkreisabgeordnete weist eindrücklich darauf hin, dass gerade in einem vereinigten Europa das Thema Innere Sicherheit äußerster Aufmerksamkeit bedarf. Deswegen war und ist der regelmäßige Austausch zwischen Politik und Polizei ein Kernanliegen Kanibers. Auf ihren persönlichen Einsatz und Druck hin erhielt die Polizeiinspektion Fahndung mit Sitz in Piding wesentliche Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei.

In mehrfachen Dringlichkeitsgesprächen konnte die Abgeordnete Innenminister Joachim Herrmann für die Sondersituation im Landkreis sensibilisieren. Die Bemühungen der Landtags- und des Bundestagsabgeordneten greifen hier also Hand in Hand, um auch weiterhin auf Landes- und Bundesebene möglichst optimale Bedingungen für die herausfordernde und existenzielle Arbeit der Beamten an den bayerischen und deutschen Grenzen zu erreichen.

Pressemitteilung Büro MdL Kaniber

Quelle: BGland24.de

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