VIER PALLINGER AUF RALLYE in AFRIKA

Geheimdienste, Drogenhändler und tiefste Wüste

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Palling - Jetzt wird es richtig abenteuerlich: Nach der Überfahrt nach Afrika bekamen es die vier Pallinger erstmal mit dem marokkanischen Geheimdienst zu tun - doch das Land liefert beeindruckende Bilder!

Schon die Fahrt in den Süden Spaniens verlief nicht ganz ohne Komplikationen, doch jetzt beginnt die Reise für die vier Pallinger Alois Bauer, Maxi Seehuber, Christoph Mitterer und Christian Diewald erst so richtig: Die Überfahrt mit dem Schiff vom spanischen Algeciras dauerte über drei Stunden - dann begann die "eigentliche Katastrophe", wie es Alois Bauer nennt...

Vier Stunden Stress mit Zoll und Geheimdienst

"Beim marokkanischen Zoll sind wir vier Stunden gestanden, da sie die ganze Rallye-Mannschaft, rund 30 Teams, in den Scanner fahren lassen wollten", so Alois Bauer. Doch dann funkte der Geheimdienst dazwischen: "Die wollten das aber alles anders machen, da ging's richtig zur Sache. Zoll und Geheimdienst waren sich nicht einig und wurden sogar handgreiflich." 

Fotos aus Marokko: Vier Pallinger auf Rallye

Rund 600 bis 800 Kilometer legen die Vier jeden Tag zurück - insgesamt sind es seit Palling schon 5300. Technische Probleme mit den beiden Autos hat es seit der kaputten Kupplung bei Valencia nicht mehr gegeben. Das sollte am besten nun auch nicht mehr passieren, denn: "Man merkt, dass wir immer weiter in die Wüste kommen, da neben der Straße nur noch Sand ist."

Zweierlei Erfahrungen mit den Einheimischen

"Die Einheimischen sind sehr nett. Schon von Weitem winken sie uns zu, kommen zu uns her, sprechen uns auf der Straße an und stellen sich vor - einfach so", freut sich Alois Bauer und erzählt uns weiter: "Gerade eben kam in Ad-Dakhla ein ungefähr 20-Jähriger zu uns und sagte 'Hallo, willkommen in Marokko, viel Spaß'." Kleine Kinder würden in den Dörfern neben ihren Autos herrennen und winken: "Ab und zu schenken wir denen auch was", so Alois. 

Ziemliche wilde Erfahrungen machte das Quartett aber auf dem Markt der Millionenstadt Marrakesch: "Das ist echt brutal da. Es wurde uns alles angeboten, die Leute sind da extrem aufdringlich. Von Drogen, Tieren, Reisepässen, Essen gibt's da alles." Im Anschluss an Marrakesch wurde am Wochenende das Atlas-Gebirge genommen - und Alois merkt an: "Heute sind wir mit dem Bob eine Sanddüne hinuntergefahren. Geht sehr gut!"

Am 8. Dezember ist geplant den Zielort Banjul in Gambia zu erreichen. Die Autos aller Teilnehmer der Rallye werden dort zu einem guten Zweck versteigert. Abgesehen von den organisierten Pflichttreffpunkten an den Grenzübergängen in Afrika gibt es keine fixe Route. Die Reise geht dann noch durch Mauretanien und Senegal bis nach Gambia.

Wir werden von unterwegs weiter berichten, wie es für Alois, Maxi, Christoph und Christian auf der Rallye läuft.

Video von den Vorbereitungen und Fotos aus Spanien

Die Rallye beginnt: Vier Pallinger unterwegs nach Gambia - Fotos Teil 1

xe

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