18 Personen in Kleinbus

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Teisendorf - Bei der Kontrolle eines Kleinbusses mit bulgarischen Kennzeichen wurde festgestellt, dass insgesamt 18 Leute in dem für neun Personen zugelassenen Kleinbus waren.

Es handelte sich um eine rumänische Großfamilie, die zu Verwandten nach München fahren wollte. Die 12 Erwachsenen und 6 Kleinkinder, darunter zwei Säuglinge fanden gerade so Platz in dem Fahrzeug und nur die drei vorne sitzenden Erwachsenen waren angegurtet, weil hinten alle Plätze doppelt belegt waren.

Auf der Rastanlage Hochfelln Nord fand zu dieser Zeit gerade eine Aktion des ADAC statt, bei der mittels eines „Gurtschlittens“, einem Aufprallsimulator, der einen Frontalzusammenstoß mit 30 km/h darstellt, auf die Gefahren hingewiesen wurde, die das Autofahren ohne Gurt so gefährlich machen.

Nachdem alle männlichen Erwachsenen am eigenen Leib verspürt hatten, wie schon ein Aufprall mit der relativ geringen Geschwindigkeit von 30 km/h sich anfühlt und verspürten, dass sie sich selbst nicht mehr ohne Hilfsmittel hätten sichern können, waren alle einsichtlich und verzichteten freiwillig auf die Weiterfahrt. Das Fahrzeug wurde zum Bahnhof Traunstein begleitet, wo 9 Personen ausstiegen und die Fahrt mit dem Zug fortsetzten, nicht ohne dass der Fahrer eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldbuße geleistet hatte.

Pressebericht VPI Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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