Richtfest auf der größten BGL-Baustelle

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Richtfest auf der größten Baustelle im Landkreis.

Piding - Innovative Ideen brauchen Platz: Die Pidinger Milchwerke investieren in ein drittes Hochregallager inklusive Frischdienst und komplett neuem Verladeterminal.

Auf dem Nachbargelände der Molkerei Berchtesgadener Land „wächst“ derzeit die wohl größte Baustelle im Landkreis in die Höhe. Dort entsteht ein neues, dringend benötigtes Versandgebäude mit 13 Verladerampen, neue Räumlichkeiten für Sortierarbeiten, Kommissionierung und Palettenprüfung sowie ein neues drittes Hochregallager mit über 10.000 Palettenstellplätzen.

Fast 60 Millionen Euro investieren die heimischen Milchwerke in dieses Großprojekt, das 2018 abgeschlossen werden soll. Der Neubau des dritten Hochregallagers ist laut Geschäftsführer Bernhard Pointner dringend notwendig „um die Konkurrenz- und Handlungsfähigkeit der Molkerei auf dem hart umkämpften Lebensmittelmarkt zu erhöhen und künftig neue Märkte für die in der Region erzeugte wertvolle Milch zu erschließen“.

Die zwei 1997 und 2003 in Betrieb genommenen Hochregallager verbesserten die logistischen Abläufe in der Molkerei für kühlpflichtige und ungekühlte Waren und Verpackungen ganz erheblich, sind aber inzwischen an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Um künftigen Markterfordernissen gerecht zu werden, wurde daher der dritte Lagerbau begonnen. Seit Gründung der Genossenschaft mit 54 Bauern im Jahre 1927 hat sich die tägliche Anlieferung der Milchmenge schließlich „etwas“ erhöht - damals waren es 700 Kilo, heute sind es knapp 650.000 Kilo Milch täglich (2012: 250 Millionen Kilo Milch).

Richtfest für ersten Bauabschnitt

Auf der Baustelle geht es gut voran, der erste große Bauabschnitt wurde nach nur knapp einjähriger Bauzeit unfallfrei abgeschlossen. Die Molkerei Berchtesgadener Land lud deshalb die beteiligten Firmen im Altwirt in Piding zum Richtfest ein. Neben den ausführenden Baufirmen - darunter viele einheimische - begrüßte Pointner besonders den Pidinger Bürgermeister Hannes Holzner, das Architekturbüro Stefan Götz aus Bad Reichenhall, das Statikbüro Höllige & Wind aus Anger sowie die beiden Nachbarfamilien Höglauer und Seichter. Von Seiten der Molkerei begrüßte Bernhard Pointner neben den Vorständen die Herren Hager und Lexhaller, die als technische Leiter das Projekt vorbildlich koordinieren.

Pointner bedankte sich bei Bürgermeister Holzner für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die dieses imposante Bauwerk mit einer Höhe von über 20 Metern erst ermöglichte. Umgekehrt habe man von Seiten der Molkerei die Aufträge - sofern möglich - an regionale Firmen zwischen Rosenheim und Bad Reichenhall vergeben. An die ausführenden Baufirmen gewandt bedankte sich Pointner für die bisher – trotz widriger Witterungsverhältnisse – geleistete gute Arbeit und wünschte allen einen weiterhin unfallfreien Bauverlauf.

Pressemeldung Milchwerke Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

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