Pidings Bürgermeister

"Nur schreien bringt keine Lösung"

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Mehr Transparenz wünscht sich auch Bürgermeister Hannes Holzner von den zuständigen Behörden.

Piding - FWG-Gemeinderat Walter Pfannerstill hat Pidings Verkehrspolitik im Allgemeinen und Bürgermeister Hannes Holzner im Besonderen kritisiert. Der reagiert jetzt:

"Im Grunde verstehe ich die Kritik", betont Holzner im Gespräch mit BGLand24 zuerst. "Wir sind als Gemeinde für die B 20 und die Staatsstraße sowie die

Autobahn

nicht zuständig und somit auf die Informationen der zuständigen Behörden angewiesen." Diese hielten sich oft sehr bedeckt, informierten lediglich die Betroffenen und den Bürgermeister mit der Bitte, erstmal nichts weiterzugeben.

Aktuell geht es hauptsächlich um die Verkehrsentlastung an der Kreuzung B20 Staatsstraße 2103. Wie Pfannerstill bereits erklärte, seien bisher nur die direkt betroffenen Anwohner über die aktuellen Planungen informiert worden. Weder der Gemeinderat noch die Bürgerschaft seien über die aktuellen Pläne auf dem Laufenden.

Hannes Holzner und die Verwaltung wissen zwar Bescheid, doch der Rathauschef betont: "Eigentlich ist der aktuelle Stand bereits bekannt." Statt einem Kreisverkehr soll nun doch eine Ampelanlage kommen. "Das wird aus meiner Sicht nicht günstiger und neue Straßenflächen werden auch benötigt." Deshalb habe die Gemeinde bereits ihre Bedenken geäußert, so Holzner. Allerdings könne er erst offiziell reagieren, wenn er auch offiziell informiert ist.

"Nur Schreien bringt keine Lösung", ist sich der Bürgermeister sicher. Er will das Bauleitverfahren abwarten, in dem die Gemeinde ausreichend Kritik äußern könne. Denn solange diese Planung nicht anlaufe, passiere auch nichts.

cz

Quelle: BGland24.de

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