Junger Mann verstand die Aufregung nicht

Biwakierender Franzose sorgt für Einsatz der Bergwacht

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Piding - Ungewöhnliche Lichtquellen am Fuderheuberg alarmierten die Bewohner von Piding. Die Bergwachten entschieden sich daraufhin aufzusteigen, doch der Grund für das Licht war nicht wirklich ein Notfall:

Gegen 21 Uhr beobachteten mehrere Anwohner in Piding ungewöhnliche Lichtquellen auf der Nordseite des Fuderheubergs. Als die ersten Notrufe eingingen, alarmierte die Leitstelle Traunstein die Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger, die zunächst versuchten, vom Tal aus festzustellen, ob nur ein Bergsteiger im Abstieg ist, oder tatsächlich eine Notsituation vorliegt. 

Da sich die Lichtquelle knapp unterhalb des Gipfelgrats nicht mehr bewegte, immer wieder an derselben Stelle aufleuchtete und dann auch noch ein rotes Licht zu sehen war, entschied sich der Einsatzleiter, mit einer Mannschaft von der Staufenbrücke aus übers Geißaibl aufzusteigen, um die Situation abzuklären. 

Die Retter vermuteten, dass ein Bergsteiger vom Geißaibl über den verfallenen Mittersteig in Richtung Staufenecker Schlosswald absteigen wollte und im Steilhang den abschnittsweise abgerutschten Steig verloren hatte. 

Vor Ort trafen sie dann gegen 22.15 Uhr einen 23-jährigen Franzosen, der die ganze Aufregung überhaupt nicht verstand und lediglich am Berg biwakieren wollte. Die Einsatzkräfte baten ihn, für die restliche Nacht nicht mehr so auffällig ins Tal zu leuchten und sparsamer mit seiner Lampe umzugehen, um weitere Notrufe von besorgten Anwohnern zu verhindern. Die ebenfalls alarmierten Polizeibeamten klärten die Personalien des Mannes ab und konnten wieder einrücken.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Berchtesgaden

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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