Klettersteig-Sanierung mit Heli-Hilfe

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Piding - Die Sanierung zieht sich hin: Der Klettersteig am Staufen muss weiter gesperrt bleiben. Für die Reparaturen wird eigens ein Hubschraubereinsatz notwendig. Wann könnte geöffnet werden?

Es klingt wahrlich kompliziert und hängt von vielen Faktoren ab, dass mit den Sanierungsarbeiten am Pidinger Klettersteig endlich begonnen werden kann: Wetter, Maschinen und Helfer müssten aufeinander abgestimmt sein - so das Fazit von Bürgermeister Hannes Holzner.

Noch immer seien die Seile auf der Staufen-Nordseite vom Schnee bedeckt: "Erst wenn da alles frei ist, können die Arbeiten gemacht werden", so Holzner im Gespräch mit BGLand24.de. Außerdem sollen neue Haken in den Fels getrieben werden - mit einem Querschnitt von 32 Millimetern: "Früher konnte man das noch mit einer Hilti machen, aber bei diesem Querschnitt braucht es eine strombetriebene Bohrmaschine und zusätzlich einen Generator."

Damit sei man schon beim nächsten Problem: Das schwere Gerät kann nur über einen Hubschrauber auf den Staufen geschafft werden. Dieser solle aber aus Kostengründen nicht nur nach Piding fliegen, sondern wenn dann zeitgleich auch noch andere "Kunden" in der Umgebung bedienen. Drittens, so Holzner, müssten auch die vielen benötigten Helfer zeitlich aufeinander abgestimmt werden: "Denn wir können das ganze Material nicht einfach auf den Berg hinauffliegen und das dann vier Wochen dort stehen lassen", erklärt der Bürgermeister. Nicht nur Haken, auch bestimmte Seile müssten ausgetauscht werden.

Alle Arbeiten, einschließlich die Kosten für den Hubschraubereinsatz, werden sich auf etwa 5000 Euro belaufen. Holzner hofft, dass noch in dieser Woche alles am Klettersteig erledigt werden kann. Kommende Woche könnte dann auch dort die Saison 2015 wieder eingeläutet werden.

xe

Quelle: BGland24.de

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