Nordumfahrungsvariante

Weniger Verkehr: Neue Umfahrung für Piding?

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Piding/Anger – Überörtliche Autobahnanschlussstelle bei Nordumfahrungsvariante könnte eine Anschlussstelle in Anger überflüssig machen und dadurch die Umfahrung von Aufham ermöglichen.

Die Interessengemeinschaft (IG) „Chance für Piding“ befasste sich auf Grund der aktuellen Diskussionen mit etwaigen Anschlussstellen im Rahmen des Autobahnausbaus der A8. So ist es nicht nur in Aufham, sondern auch in Urwies und Piding Wunsch der Bevölkerung, vom immer stärker werdenden Durchgangsverkehr durch eine Umfahrung entlastet zu werden.

Deshalb wurde im Hinblick auf bisher vorgelegte, völlig unbefriedigende Planungen zum Autobahnausbau im Bereich Piding und Anger Optimierungsvarianten bezüglich der Anschlussstellen diskutiert.

Überörtliche Anschlussstelle „Piding-Anger“

Schnell wurde deutlich, dass bei der Variante Nordumfahrung selbstverständlich eine Autobahnausfahrt im Bereich des Spielzeugmuseums bei Aufham möglich ist. Alternativ hierzu ergibt sich jedoch auch die Möglichkeit einer überörtlichen Anschlussstelle an der unmittelbaren Gemeindegrenze zwischen Piding und Anger.

Mit einem kurzen Zubringer von der bisher bereits geplanten Ausfahrt bei einer Nordumfahrung zur Staatsstraße 2103 auf Höhe Unterberg (s. Graphik) wäre dies als Alternative zu einer neuen Angerer Autobahnausfahrt realisierbar. Teile davon könnten sogar auf der bisherigen Trasse verlaufen. Durch den Wegfall der Ausfahrt beim Porschemuseum könnte folglich die erhebliche Flächenversiegelung zwischen Aufham und Anger vermieden werden. Die hierdurch ersparten Kosten in Millionenhöhe für einen Vollanschluss der Autobahn zwischen Aufham und Anger könnten dann beispielsweise in eine Verlegung der Staatsstraße westlich der Autobahn in Aufham mit Überdeckelung fließen.

Enorme Flächeneinsparung bei Anger inklusive Umfahrung von Aufham!

Die Verkehrssituation durch Aufham und auch durch Urwies würde sich dadurch wesentlich reduzieren und Aufham würde dennoch von einer „Verlegung der Staatsstraße“ profitieren, ohne eine neue Autobahnausfahrt in unmittelbarer Nähe in Kauf nehmen zu müssen. Eine kleine, reine Behelfsausfahrt vor Anger könnte – sofern überhaupt noch notwendig – weiterhin völlig ausreichend sein. Die Fläche zwischen Anger und Aufham bliebe verschont bzw. stünde weiterhin für eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung und würde nicht zwangsweise durch ortsbildschädliche Werbemasten, Schnellrestaurants und neue Gewerbegebiete beeinträchtigt. Auch für den Ortsteil Urwies ergäben sich völlig neue ortsplanerische Entwicklungsmöglichkeiten.

Anschlussstelle versiegelt eine Fläche von mehr als 20 Fussballplätze

Alleine die schiere Größe der Anschlussstelle bei einem Bestandsausbau in Piding mit weit mehr als 20 Fußballplätzen sollte die Vorteilhaftigkeit einer gemeinsamen, interkommunalen Autobahn-Ausfahrt erkennen lassen. Wer es mit dem Begriff „Flächensparen“ wirklich ernst nimmt kann vor einer solch optimierten Variante nicht die Augen verschließen.

Pressemitteilung Interessengemeinschaft „CHANCE für PIDING“

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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