Bei Piding im Berchtesgadener Land

Drei Schleuser bei Grenzkontrollen auf der A8 erwischt

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Freilassing/Rosenheim – Erneut hat die Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen mehrere mutmaßliche Schleuser gestoppt. In den Abschnitten Freilassing und Rosenheim wurden am Mittwoch zudem rund 1.900 Migranten festgestellt.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten die Bundespolizisten auf der A 8 bei Piding die Insassen eines Autos mit österreichischer Zulassung. Fahrer und Beifahrer stammen ursprünglich aus dem Irak. Sie wiesen sich mit einer österreichischen Asylkarte beziehungsweise mit einem in Österreich ausgestellten Flüchtlingspass aus. Im Wagen fuhren außerdem drei Landsleute aus dem Irak mit. Diese hatten keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen traten Fahrer und Beifahrer die Rückreise nach Österreich an. Sie wurden wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Zwei der Geschleusten mussten das Land ebenfalls wieder verlassen. Beide wurden den österreichischen Behörden zugeleitet. Lediglich einer der unerlaubt Eingereisten konnte später die Aufnahmestelle für Flüchtlinge aufsuchen.

In derselben Autobahn-Kontrollstelle überprüften die Beamten am Nachmittag ein Fahrzeug mit schweizerischen Kennzeichen. Am Steuer saß ein 41-jähriger Syrer. Der Mann führte einen syrischen Pass und eine in der Schweiz ausgestellte Aufenthaltsberechtigung mit. Bei seinen Begleitern handelt es sich um fünf Landsleute. Die eingeschleusten Personen hatten keine Einreisepapiere dabei. Da die Migranten signalisiert hatten, dass es ihnen nicht auf Schutz in Deutschland ankäme, wurde ihnen die Einreise verweigert. Die Bundespolizisten überstellten sie den österreichischen Behörden. Ihr Fahrer wurde der Schleuserei beschuldigt. Er musste zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens 300 Euro hinterlegen, ehe er aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurde.

An diesem Tag führte die Bundespolizei in Rosenheim und Freilassing innerhalb von 24 Stunden etwa 1.900 Migranten der Registrierung zu. Die meisten von ihnen wurden in Absprache mit den zuständigen österreichischen Stellen kontingentweise mit Bussen und Zügen nach Deutschland gebracht.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: BGland24.de

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