Schnelleres Internet für Saaldorf-Surheim

Auch im Außenbereich bessere Bandbreite

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Saaldorf-Surheim - Auch in Saaldorf-Surheim soll das Internet in den einzelnen Haushalten schneller werden, deshalb will der Gemeinderat mögliche Fördertöpfe ausschöpfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

"Wir wollen eine relativ gute Versorgung im Gemeindebereich erreichen", betonte Bürgermeister Bernhard Kern auf Anfrage von BGLand24. "Die Vorerhebungen sind abgeschlossen, jetzt können wir in die Ausschreibung gehen." Genau damit ist am Donnerstagabend die Verwaltung beauftragt worden.

Konkret ist geplant, die Ortschaften Groß- und Kleingerstetten, Gausburg, Steinbrünning, Leustetten, Berchtolding, Kemating, Abtsdorf, Sillersdorf, Schign und Moosen in der Technik „FTTC“ (Fiber to the curb) auszubauen. Hierbei werden die jeweiligen Kabelverzweiger mit Glasfasertechnik angebunden. Die weitere Zuführung zu den jeweiligen Anschließern erfolgt weiterhin über Kupferleitungen. Eine günstige Variante, die allerdings die Höchstleistung des Internets begrenzt.

Die Ortschaften Haberland, Breitenloh/Geigl und das Gewerbegebiet Helfau IV sollen in der Technik „FTTB“ (Fiber to the building) ausgebaut werden. Hierbei werden die jeweiligen Hauszuführungen komplett in der Glasfasertechnik ausgeführt. Teurer aber sehr effektiv.

Insgesamt nimmt die Gemeinde für den Breitband-Ausbau 840.000 Euro in die Hand. 50.000 Euro bekommt sie aus einem Fördertopf des Freistaates Bayern, da sie im Ausbau eine Kooperation mit der Stadt Laufen eingegangen ist. Sollte die Ankündigung des Bundes umgesetzt werden und es weitere Fördergelder geben, könnte 'auch in den Außenbereichen eine bessere Brandbreite erzielt werden', so Kern.

Saaldorf-Surheim und Laufen wollen Abtsdorfer See schützen

Einen besseren Schutz für den Abtsdorfer See wollen Saaldorf-Surheim und Laufen mit einer Teilnehmergemeinschaft erreichen. Die soll nach Beschluss des Saaldorf-Surheimer Gemeinderates und des Laufener Stadtrates gegründet werden.

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft sollte sich aus den Bürgermeistern der beiden Kommunen, den Ortsobmänner der beiden Kommunen, beiden Vertretern der Wasser- und Bodenverbände und ggf. Schriftführern aus der Verwaltung zusammensetzen. Hauptziel der Gemeinschaft ist es, einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität des Abtsdorfer Sees zu erreichen.

"Die Möglichkeiten dazu ergibt sich im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens", erklärte Kern. "In dem sollen zunächst öffentliche Flächen der beiden Kommunen Saaldorf-Surheim und Laufen im Einzugsbereich des Sees herangezogen werden." Das Verfahren könne dann im Einvernehmen der umliegenden Grundeigentümer Zug um Zug erweitert werden. Dabei geht es um Flurstücke, bzw. auch Tauschflächen im Einzugsgebiet des Abtsdorfer Sees, die sich für Maßnahmen der Schadstoffrückhaltung wie Regenrückhaltebecken eignen.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern muss der Gründung der Teilnehmergemeinschaft noch zustimmen.

cz

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa - picture alliance/Symbolbild

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