Verbot für Schwerlaster bei Obersurheim

Gezerre um Fahrverbot für Schwerlaster

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Freilassing/Saaldorf-Surheim - Fahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen bei Obersurheim? Die Gemeinde lässt nicht locker und beharrt auf dem Verbot, Freilassing und Landkreis sperren sich aber.

Bereits bei der Stadtratssitzung im April beschwerten sich einige Freilassinger Stadträte: Was soll das Ende 2014 errichtete Lkw-Fahrverbot zwischen Saaldorf und Surheim? Die Gemeinde ließ dort eine sogenannte Tonnagebeschränkung errichten, für Brummis über zwölf Tonnen - mit der Folge, dass umso mehr Schwerlastverkehr nun durch Freilassing rauschte. Freilassing legte Einspruch beim Landratsamt ein - und schon mussten die Verbotsschilder vor zwei Wochen abgenommen werden.

In der Gemeinde nördlich von Freilassing argumentiert man mit Straßenschäden: Beim Begegnungsverkehr der Lkw muss aufs Bankett ausgewichen werden, die 5,50 Meter Straßenbreite reichen nicht aus. Eine Verbreiterung auf 6,50 Meter hätte Saaldorf-Surheim selber zahlen müssen. "Wir als Gemeinde wollen den Schutz unserer eigenen Gemeindestraßen, die aus Steuermitteln geschaffen und errichtet worden sind", so Bürgermeister Bernhard Kern gegenüber dem Freilassinger Anzeiger.

Aber so schnell will man sich nicht geschlagen geben: Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde erneut der Antrag beim Landratsamt gestellt, die Gewichtsbeschränkung für Lkw wieder einzuführen. Es darf bezweifelt werden, dass die Behörde nun ihrem eigenen Beschluss widersprechen wird. Dann bliebe Saaldorf-Surheim theoretisch nur noch eine Möglichkeit: Die Klage.

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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