Am Wochenende in Saaldorf-Surheim:

Ein rundherum gelungenes Dorffest

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Saaldorf-Surheim - Ein herrlicher Sommertag und eine lauschige Nacht - das Surheimer Dorffest war am Wochenende wieder ein "Fest fürs ganze Dorf".

„Nomen est omen“, wie besser könnte man das Surheimer Dorffest umschreiben. Der heimelige Dorfplatz, ein herrlicher Sommertag, der, abgesehen von einem kurzen Gewittersturm, in eine lauschige Nacht überging, musikalische Unterhaltung vom Feinsten, dazu feste und flüssige Nahrung für jeden Geschmack, Herz was willst du mehr? Das werden sich auch die vielen Einheimischen und „Zuagroastn“ gedacht haben, die bis spät in die Nacht hinein den Platz bevölkerten.

Die Surheimer Musikkapelle hatte sich auch diesmal wieder viel Mühe gegeben, um „ein Fest fürs ganze Dorf“ auf die Füße zu stellen. Da waren die zum Musikpavillon hin offenen Zelte mit den diversen Verpflegungs-Stationen, eine „Weißbier-Insel“ und, klar doch, das Bar-Zelt für die nächtlichen Sitzen- und Stehenbleiber. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg austoben oder ihre architektonischen Talente im Bauklötze-Zelt testen.

Tolles Kinderprogramm

Apropos Kinder: Die hatten schon vorher, am frühen Nachmittag in der Turnhalle mit dem Duo „Sternschnuppe“ ihre Gaudi. „Wir wollen alle in die Suppe“, war das Programm überschrieben, mit dem Margit Sarholz und Werner Meier an die 200 Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterten.

Der heiße Sommertag lockte offenbar so manchen nur langsam vom Badesee weg und hin zur Festwiese, doch zum frühen Abend hin füllten sich die Bänke in den Zelten und auf den Freiflächen. Kurzzeitig hieß es dann zusammenrücken, als ein heftiger Gewittersturm über die Festwiese zog. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch - im Gegenteil, man (und Frau…) kam sich halt näher. Dieses „sich näher kommen“ macht ja sowieso den Charme des Dorffestes aus: Man trifft sich, man ratscht, man erkundigt sich, man weiß Neuigkeiten und sogar „Leut ausrichten“ ist erlaubt. Das alles zu den flotten Klängen der Surheimer Musikanten unter Leitung von Felix Hagenauer, „dem Jüngeren“.

Dorffest in Saaldorf-Surheim

Vater Hagenauer im Blickpunkt

Vater Hagenauer, seines Zeichens, Musikvereins-Vorsitzender, rückte am späteren Abend dann auch noch in den Blickpunkt, sollte doch im Rahmen eines Gewinnspiels sein „Kampfgewicht“ in voller Montur, mit Hut und Posaune, geschätzt werden. Die „Wägung“ nahm 2. Bürgermeister Andreas Buchwinkler vor, der dann auch die Sieger Julia Hagenauer und Franz Hocheder mit einem Rupertikörberl belohnen konnte, die das exakte Gewicht von 99,7 Kilogramm punktgenau erraten hatten.  

Ihr Können und ihre „vielseitige Verwendbarkeit“ stellten die Musikanten an diesem Tag übrigens nicht nur auf der Pavillon-Bühne unter Beweis, sondern auch, mit Schürze angetan, als Grillmeister, Kellner oder Geschirr-Einsammler. Auf dem Podium spielten nicht nur die „Alten“ in wechselnder Besetzung auf, sondern auch die Jungmusi unter Leitung von Maxi Rehrl. Viel Beifall bekam die „Kleine Jungmusi“, die unter Leitung von Johanna Maier eine Kostprobe ihres schon beachtlichen Könnens abgab. Man hört, dass der neue Tag nicht mehr fern war, als die letzten Besucher eines rundherum gelungenen Dorffestes gen Heimat aufbrachen.

nh

Quelle: BGland24.de

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