Wie kann Staatsstraße verlegt werden?

Neusillersdorfer Südumfahrung "gestorben"

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Direkt neben dem Haus von Christine Schinagl schlängelt sich die St2104 durch Neusillersdorf: "Für Radlfahrer und Kinder ist das lebensgefährlich hier."

Saaldorf-Surheim - Wie kann die "lebensgefährliche" Straße durch Neusillersdorf verlegt werden? Gegen die Nordumfahrung spricht der Naturschutz, nun ist auch die Südvariante "gestorben". Doch es gibt eine Alternative.

2350 Unterschriften wurden in und um Neusillersdorf gesammelt, auch die meisten Gemeinderäte standen hinter der Idee: Die enge und holprige Staatsstraße 2104, die von Freilassing nach Waging durch ihr Dorf führt, sollte endlich nach Norden verlegt werden. Kurz vor Baubeginn funkte allerdings die Naturschutzbehörde dazwischen und gab dem Schutz von Haselmaus und Gelbbauchunke Vorrang.

Mehr zur Ortsumfahrung Neusillersdorf:

- Anwohner protestieren

- Unterschriften übergeben

- Nordumfahrung rückt in weite Ferne

- Kritik an möglicher Südumfahrung

In den Fokus rückte dann wieder die ungeliebte Südumfahrung, aber: "Die Südtrasse der Ortsumfahrung Neusillersdorf ist zu 100 Prozent gestorben", informierte Bürgermeister Kern den Bau- und Umweltausschuss, wie der Freilassinger Anzeiger berichtet. Gemeindeverwaltung, Landratsamt, Regierung von Oberbayern und Staatliches Bauamt Traunstein einigten sich darauf bei einer Ortsbegehung.

Nun kommt eine andere Variante der bevorzugten Nordumfahrung ins Spiel: Die "Nord-Nordvariante", wie sie Bernhard Kern gegenüber dem Freilassinger Anzeiger nannte. Sie führt noch ein Stück nördlicher der alten Kiesgrube vorbei, die die Naturschützer im Blick hatten - bei dieser alternativen Nordumfahrung gäbe es keine Probleme mit dem Naturschutz, so Kern.

xe

Quelle: BGland24.de

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