Thema im Gemeinderat

Nun doch keine Nordumfahrung für Neusillersdorf?

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Saaldorf-Surheim - Für die Anwohner ein "lebensgefährliches Abenteuer", Unterschriften wurden gesammelt. Doch nun scheint die Nordumfahrung in weite Ferne gerückt. Gibt es eine Alternative?

2350 Unterschriften wurden in und um Neusillersdorf gesammelt: Die enge und holprige Staatsstraße 2104, die von Freilassing nach Waging durch ihr Dorf führt, sollte endlich nach Norden verlegt werden. Eigentlich waren längst alle Vorbereitungen für die Bauarbeiten getroffen, doch im letzten Moment kam die Naturschutzbehörde den Bauarbeitern zuvor: Haselmaus und Gelbbauchunke hausen wohl genau dort, wo die Umfahrung verlaufen sollte.

Am Mittwoch machte Sebald König, der Leiter des staatlichen Bauamtes Traunstein, im Gemeinderat aber klar: Aus der Nordumfahrung wird so schnell nichts! Auch in der Behörde steht man hinter den Neusillersdorfern, aber wenn geplant wird, müsse das Vorhaben auch Klagen standhalten können - und die Nordumfahrung wäre nun mal ein nicht unbedeutender Eingriff in die Natur. Von mindestens drei weiteren Jahren Planungszeit geht man aus.

Nun kommt eine andere Alternative wieder ins Spiel: die Südumfahrung - die Eingriffe in die Natur wären dort nicht so gravierend, wie nördlich von Neusillersdorf. Doch während in der Gemeinde und von den Anwohnern fast alle hinter der Nordvariante standen, gibt es bezüglich der Südumfahrung mehrere kritische Stimmen - sie würde durch ein Naturschutzgebiet führen. Die St2104 käme dann entweder der Sur oder wiederum den Neusillersdorfern gefährlich nahe.

xe

Quelle: BGland24.de

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