Gemeinderat entscheidet:

Ortsumfahrung Oberteisendorf gestorben

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Teisendorf - Der Gemeinderat Teisendorf will die Planungen für eine Ortsumfahrung in Oberteisendorf nicht weiterverfolgen. Am Montagabend haben die Räte dafür Gründe genannt:

Nachdem das Staatliche Bauamt in Traunstein die Ausbaupläne der B304 für die kommende Straßenplanung im Oktober vergangenen Jahres nicht gemeldet hatte,

lagen die Pläne für die Westumfahrung erst einmal auf Eis

. Jetzt hat der Gemeinderat sich davon endgültig verabschiedet.

"Wir haben Kosten und Nutzen genau geprüft", erklärt Bürgermeister Thomas Gasser. "Daraufhin hat sich der Gemeinderat dafür entschieden, die Pläne nicht weiter zu verfolgen." Immerhin hätte die Grobplanung für die Umfahrung bereits bis zu 150.000 Euro verschlungen, wobei eine Umsetzung dann immer noch nicht sicher gewesen wäre, so Gasser. Immerhin handele es sich um einen diffizielen Bereich mit Hanglage im FFH-Gebiet und die Grundstückseigentümer wollten ihr Land für die Westumfahrung ebenfalls nicht zur Verfügung stellen.

Mit der Entscheidung gegen die Westumfahrung ist aber die Entlastung der Oberteisendorfer Bürger noch nicht vom Tisch. Die wollen die Gemeinderäte mit einer seperaten Anbindung der Kiesgrube der Firma Erdbau Oeggl an die B304 erreichen. Dann würden weniger Lastwagen über die Dorfstraße und durch das Wohngebiet fahren. "Deshalb müssen wir uns jetzt mit dem Staatlichen Bauamt Traunstein in Verbindung setzen und die Machbarkeit klären", so Gasser abschließend.

cz

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Initiative Oberteisendorf

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