Neues aus dem Stadtrat:

Park-Situation: "Neue Stellplätze nötig!"

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Tittmoning - 290 Stellplätze bietet der Stadtplatz derzeit. Künftig sollen neue Regelungen andere Parkmöglichkeiten abseits des Zentrums attraktiver machen. Dort herrscht jedoch Handlungsbedarf:

Mit Beginn der kommenden Gastgartensaison im Jahr 2016 erwartet Gäste, Angestellte und auch Ladenbesitzer auf dem Tittmoniger Stadtplatz ein verändertes Bild. Vorraussichtlich ab dem 1. April, spätestens aber nach Fertigstellung des überarbeiteten Verbindungswegs zur Wasservorstadt, dürfen Autofahrer die rund 290 Stellplätze nicht mehr für unbegrenzte Zeit benutzen, die neue Höchstparkdauer beträgt dann 3 Stunden.

Diese Regelung soll werktags, Montag bis Samstag, von 8 bis 18 Uhr gelten, eine Ausnahme für Geschäftsinhaber soll es nicht geben. Handwerker, die im Altstadtbereich beruflich tätig sind, erhalten auf Nachweis hingegen eine zeitlich begrenzte Genehmigung, erklärt Bürgermeister Konrad Schupfner. Die Bearbeitungsgebühr soll dafür 20 Euro betragen.

Der Stadtrat geht davon aus, dass spätestens dann auch die Parkflächen außerhalb des Zentrum stärker genutzt werden dürften. Zur besseren Erreichbarkeit müssten dazu jedoch die Verbindungswege teils erneuert werden. 

Rampe statt Treppe

In der Stadtratssitzung am vergangenen Dienstag stellte Michael Heintz vom Architektur-Büro "Plankreis" in München mögliche Varianten zur stufenlosen, zentralen Erschließung der rund 110 Parkplätze in der Wasservorstadt vor. Derzeit gelangen Autofahrer, die östlich unterhalb der Altstadt parken, nur über Zugänge im Norden und Süden auf den Stadtplatz, ohne dabei Treppen zu steigen. "Es werden mit Sicherheit zusätzliche Parkflächen nötig, egal wie eine Regelung am Stadtplatz ausfallen mag", schickte Heintz seinen Überlegungen dabei voraus. Um das zu bewerkstelligen seien jedoch "unkonventionelle Ideen" nötig, die derzeit noch erarbeitet werden, so der Architekt weiter.

Insgesamt vier Varianten stellte Michael Heintz zum Umbau der bestehende Schlepp-Treppe zur Wasservorstadt dar. Kosten zwischen 31.000 und 57.000 Euro ohne Baunebenkosten müsse die Stadt dafür investieren, je nach Variante und Oberflächenmaterial, so de Architekt. "Aufgrund der beengten Verhältnisse, stellt der Bau einer Rampe dort aber eine Herausforderung dar. Die Schätzungen für die Kosten dürften sich also eher am unteren Rahmen bewegen", gab Heintz zu bedenken.

Kurzparkzone erst nach Fertigstellung der Rampe

Das Gremium in der Salzach-Stadt entschied sich am Ende für die günstigste Lösung: Der bestehende Pfad soll künftig von Stufen befreit und bei gleicher Weg-Führung mit einer Asphalt-Decke überzogen werden. Michael Heintz rechnet dabei mit einer Bauzeit von rund zwei bis drei Wochen. Eine Fertigstellung der Rampe soll "möglichst früh", am besten noch vor der nächsten Gastgarten-Saison im Frühjahr 2016 erfolgen.    

Rubriklistenbild: © pa/dpa

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