Nach Hochwasserschäden

Keine zusätzliche Förderung für Sportpark

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Der Sportpark in Tittmoning beim Hochwasser 2013.

Tittmoning - Die Kosten für einen neuen Sportpark in Tittmoning sind rapide in die Höhe geschossen. Doch der Stadtrat lehnte es am Dienstagabend ab, mehr für den Neubau hinzublättern.

Ursprünglich wurden die Kosten für den neuen Sportpark auf 3.689.000 Euro geschätzt. Doch den neuesten Berechnungen zufolge wird das Gebäude doch um einiges teurer als gedacht: demnach lägen die Gesamtkosten bei 5.731.828 Euro. Bereits im März 2015 hatte der Stadtrat eine Förderung in Höhe von 530.000 Euro für das Projekt zugesagt und beschlossen. Doch da die Baukosten nun so rapide gestiegen sind, müsste auch die Kommune mehr berappen - nämlich insgesamt 782.000 Euro. Bei der Sitzung am Dienstagabend wurde diese Erhöhung allerdings vom Stadtrat mit 8:10-Stimmen abgelehnt. "Damit bleibt es nun bei der ursprünglichen Fördersumme", erklärte Geschäftsleiter Walter Schöberl.

So sah es beim Hochwasser 2013 am Sportpark aus.

Nötig geworden war der Neubau des Sportheims wegen der Schäden durch das Hochwasser 2013. "Damals ist das Gebäude regelrecht abgesoffen", berichtet Schöberl. "Das Sportheim ist dabei stark beschädigt worden und seitdem steht der Schimmel im Keller. Außerdem würde das Gebäude beim nächsten Hochwasser wieder überschwemmt." Daher wolle man nun ein neues und hochwassersicheres Sportheim bauen. "Das Funktionsgebäude wird die gleiche Kubatur wie der Bestand haben. Es soll nur ein Gymnastik- und Geräteraum dazukommen", so der Geschäftsleiter der Stadt.

Bilder vom Hochwasser 2013 in Tittmoning

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Doch die gestiegenen Gesamtkosten zwingen nun die Bauherrengemeinschaft Sportparkt Tittmoning GbR dazu, ihre Pläne für das neue Sportheim noch einmal zu überdenken. "Sie müssen jetzt schauen, wie sie den Neubau günstiger machen oder weitere Gelder akquirieren können", meint Schöberl. Die Aufstellung des Bebauungsplans wurde auch erst einmal zurückgestellt.

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