Kultusministerium stimmt zu

Tittmoning darf Schul-Experiment starten

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Tittmoning - Er hat es gerade erst vom Kultusministerium erfahren und ist jetzt "sehr glücklich darüber": Die Grundschule von Rektor Clemens Gruber wird ab kommendem Schuljahr am Versuch "Flexi-Klassen" teilnehmen.

Das Prinzip "Flexi-Klasse" ist einfach: Die ersten und zweiten Klassen werden nicht getrennt, sondern gemeinsam unterrichtet. Bei einer schnellen Entwicklung des Kindes kann es bereits nach einem Jahr in die dritte Klasse wechseln, aber es können auch drei Jahre für die beiden ersten Schuljahre in Anspruch genommen werden - das dritte Jahr gilt dann nicht als Wiederholungsjahr.

Das Projekt ist in Bayern noch recht frisch, wurde 2010/11 zum ersten Mal erprobt und bisher nur an wenigen Schulen zugelassen. Ab Herbst wird auch die Tittmoninger Grundschule dazu gehören: Am Montag bekam Rektor Gruber vom Kultusministerium grünes Licht, seine Schule bewarb sich eigens dafür.

Noch ist nicht klar, wie genau das nächste Schuljahr aussieht

Noch ist nicht klar, wie groß der Bedarf für die Flexi-Klasse ist: Bisher gab es in Tittmoning zwei 1. Klassen und zwei 2. Klassen. Clemens Gruber rechnet mit zwei Flexi-Klassen und jeweils einer regulären 1. und einer regulären 2. Klasse ab dem Schuljahr 2016/17: "Aber zuerst müssen wir den Bedarf ermitteln", so der Rektor im Gespräch mit chiemgau24.de. Es könnte auch nur in einer Klasse die neue Unterrichtsform erprobt werden.

15 bis 24 Erst- und Zweitklässler könnten je nach Bedarf in einer Flexi-Klasse Platz finden, die Schule bekommt deshalb auch zusätzlich eine Förderlehrkraft. Am Donnerstag, 14. April um 19 Uhr, will man an einem Informationsabend in der Schule die Eltern umfangreich über das neue Projekt informieren.

xe

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