Rettungseinsatz führte zu einem Unfall in Waging

Durch Schaulustige behindert: Rettungs-Hubschrauber kann nicht landen

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Waging - Ein Rettungshubschrauber konnte auf einer Wiese nicht landen, weil dort noch Badegäste waren. Aber anstatt dass diese Feld räumten, wurden es immer mehr Schaulustige.

Am Donnerstagabend wurde der Rettungshubschrauber mit einem Notarzt gegen 19:40 Uhr zu einem medizinischen Notfall an den Waginger See auf Höhe des Strandkurhauses beordert. Der Pilot war über den See angeflogen und wollte seinen Hubschrauber nahe dem Einsatzort auf einer Liegewiese neben dem Strandkurhaus landen. 

Nachdem die Liegewiese noch mit Badegästen belegt war, konnte der Hubschrauber nicht sofort landen, weshalb der Pilot seine Maschine über dem See vor der Liegewiese schweben ließ. Er wollte damit erreichen, dass die Badegäste die Wiese räumen. Weit gefehlt, offensichtlich war die Sensationslust einzelner Gäste so groß, dass die Personen auf der Liegewiese mehr wurden als weniger. 

Zwischenzeitlich hatte der Abwind des Hauptrotors des schwebenden Hubschraubers den Biergarten am Standkurhaus erreicht und vier große Schirme aus der Verankerung gerissen. Der Pilot drehte daraufhin sofort ab und musste sich einen Landeplatz suchen, der allerdings von der ursprünglichen Einsatzstelle weiter entfernt war als zunächst geplant. 

Einer der Schirme verletzte einen 39-jährigen Urlauber am Unterarm und am Oberschenkel. Glücklicherweise erlitt der Urlauber nur oberflächliche Abschürfungen. Der Sohn des 39-Jährigen blieb augenscheinlich unverletzt, wurde aber vorsorglich auch einem Arzt vorgestellt. Der eingeflogene Notarzt hatte sich zunächst aber um den medizinischen Notfall gekümmert, der nach seiner Erstbehandlung mit dem Rettungswagen in ein nahgelegenes Krankenhaus verbracht werden konnte.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Laufen

Rubriklistenbild: © jre

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