Bajuwaren-Museum soll "Facelifting" bekommen

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Das Konzept des Bajuwaren-Museum in Waging soll nun überarbeitet werden.

Waging - Zuletzt sah es nicht gut aus für die Zukunft des Bajuwaren-Museums in Waging. Doch ein neues Konzept mit "Facelifting" soll nun mehr Besucher anlocken.

In einer intensiven Debatte hat sich der Marktgemeinderat Waging am See am Donnerstag der Zukunft des Bajuwaren-Museums befasst. Bürgermeister Häusl erwähnte eingangs das vorliegende e-mail von Dr. Christof Flügel von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern, der in seiner Funktion als Pflichtgutachter für alle musealen LEADER-Projekte angekündigt hatte, dass das Ziel einer LEADER-Förderung nur über eine grundlegende Neukonzeption des Museums zu erreichen sein wird. Gleichzeitig sollte dieses "Facelifting", wie es Dr. Flügel nannte, dazu verhelfen, die Besucherakzeptanz des Museums zu erhöhen.

Die grundlegende Neukonzeption dürfte sich laut derzeitigem Kenntnisstand am Grobkonzept des freiberuflichen Archäologen H.-P. Volpert orientieren, das verschiedene Vorschläge mit einem Kostenvolumen von zirka 200.000 Euro beinhaltete. Bürgermeister Häusl ging auch auf einen neuen Vorschlag in diesem Zusammenhang ein, der kürzlich bereits in der Runde der Fraktionssprecher des Marktgemeinderates erörtert wurde. Bei einer Ortsbesichtigung hatte man festgestellt, dass auch bei einem Einbau der Büroräume der Gemeindewerke mit rund 120 Quadratmetern auf der zur Verfügung stehenden Gesamtfläche von zirka 280 Quadratmetern noch ausreichend Platz für das Bajuwaren-Museum verbleiben würde.

Für eine große Lösung im Sinne der dritten Bürgermeisterin Hedwig Witzleben, für die auch eine stattliche Anzahl an Unterschriften gesammelt wurde, zeichnete sich in der Diskussion keine Mehrheit ab. Die mehrheitliche Meinung der Ratsmitglieder spiegelte sich vielmehr im Beschluss wieder, der mit 18 zu zwei Stimmen doch recht deutlich ausfiel.

Bürgermeister und Verwaltung wurden beauftragt, ein tragfähiges Konzept auszuarbeiten, dass die Wiedereinrichtung des Bajuwaren-Museums und gleichzeitig den Einbau eines Bürotraktes für die Gemeindewerke ermögliche. Bürgermeister Häusl begrüßte die Entscheidung des Marktgemeinderates und fasste zusammen, dass der mehrheitliche Wille, das Museum weiterzuführen, deutlich erkennbar wurde. Die zusätzliche Nutzung von Teilflächen durch die Gemeindewerke führe dazu, dass auch der Weiterbetrieb des Museums deutlich wirtschaftlicher dargestellt werden könne. Sobald das Konzept vorliege, wird sich der Marktgemeinderat in einer der nächsten Sitzungen wieder mit dem Thema befassen und nach Möglichkeit eine konkrete Entscheidung treffen, wie die Zukunft des Bajuwaren-Museums ausschauen wird.

Pressemitteilung Verwaltungsgemeinschaft Waging am See

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