Waginger Gemeinderat sucht nach Ursachen

"Kann lebensgefährlich werden": Wie kam es zum Hangrutsch?

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Waging - Der Starkregen Anfang Juni hinterließ auch am Ottinger Berg bei Waging Spuren: Direkt neben der Straße wurde ein Teil des Hanges abgespült. Bürgermeister Häusl schlägt nun Alarm.

"Das darf nicht mehr passieren! Wenn noch mehr abrutscht kann das lebensgefährlich werden", so Bürgermeister Herbert Häusl in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Direkt neben der Ottinger Straße zwischen Otting und Waging wurde am 1. Juni ein Teil des Hanges abgespült. Die Ursache ist wohl auf der Anhöhe bei Sprinzenberg zu finden.

Etwa beim roten X kam es zum Hangrutsch zwischen Otting und Waging.

Vor drei Jahren wurde die Straße beim Weiler Sprinzenberg ausgebaut. Beim Starkregen Anfang Juni stand dort das Wasser bereits auf der Straße. Für den Wasserablauf gibt es dort zwei Ablaufleitungen, die dann entlang dem Ottinger Berg hinunterlaufen. Das Problem: Aus den zwei Ablaufleitungen wird nahe der Straße nur noch eine - bei starkem Regen also zu viel Wasser für nur eine Leitung. Am 1. Juni lief das Wasser dann über und verursachte den Hangrutsch.

Problem in Sprinzenberg von Grund auf lösen

Warum zwei Leitungen zu einer zusammenlaufen konnte auch im Gemeinderat vorerst nicht geklärt werden. "Das Problem muss von Grund auf gelöst werden und nicht mit ein paar Sandsäcken", so Häusl. Einig war man sich, dass das Wasser, das auf vier Hektar an der Sprinzenberger Straße zusammenkommt, künftig anders abgeleitet werden muss. Der Bürgermeister will deshalb auch die Gewährleistung bei der Sprinzenberger Straße überprüfen lassen. 

Auch das "Oberflächenwasserproblem" am Ottinger Berg will Herbert Häusl lösen. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, Lösungen auszuarbeiten. 

xe

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