Wie weiter nach tödlichem E-Bike-Unfall?

Trauer um "Bürgermeister von Denhausen"

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Waging - Eine Tour mit dem E-Bike auf die Rechenbergalm bei Unterwössen wurde ihm zum tödlichen Verhängnis: Gemeinderat Hannes Obermayer kehrte nicht zurück. Wie geht es nun weiter in Waging?

Er fiel mit seinem E-Bike um und war wohl sofort tot: Waging und vor allem Tettenhausen trauert noch immer um Hannes Obermayer, der am Donnerstag auf dem Weg zur Rechenbergalm oberhalb von Unterwössen mit 60 Jahren verstarb. Die Rettungsdienste konnten nur noch den Tod feststellen.

Obermayer war im Waginger Helferkreis aktiv, ebenso bei der Wasserwacht und dem "Lions Club". Für die "Grünen" saß er im Gemeinderat. "Du warst für uns ein Vertrauter, an den wir uns jederzeit mit Fragen oder mit der Bitte um Unterstützung wenden konnten", so seine Fraktion in der Todesanzeige. Liebevoll bezeichnen sie Obermayer als "Bürgermeister von Denhausen".

"Mit seinem Ableben verlieren wir einen aufgeschlossenen, engagierten und sehr beliebten Gemeinderat", so Bürgermeister Häusl. Von den "Lions" wird seine "unglaubliche Hilfsbereitschaft" gelobt, den "Grünen" bleibt unter anderem in Erinnerung, wie er "die Themen sachlich beleuchtet, ausgleichend und stets höflich diskutiert" hat. 

Maierhofer rückt wohl nach

Auch wenn in fraktionsinternen Gesprächen der Waginger Grünen noch Einzelheiten diskutiert werden: Obermayers Platz im Gemeinderat wird wohl Heinrich Maierhofer einnehmen. Er wäre der Nachrücker auf der Liste der Grünen. "Im Regelfall könnte Maierhofer schon bei der kommenden Sitzung am 15. September vereidigt werden", so Wagings Geschäftsleiter Franz Röckenwagner gegenüber chiemgau24.de. 

xe

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