JU: Ausbau der A8 im Fokus

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Traunstein - Ein "Superjahr" war 2009 war laut Sigi Walch, Vorsitzender des Kreisverbands der Jungen Union. Tehmenschwerpunkt war zudem der Ausbau der A8.

Das vergangene Jahr war, wie Kreisvorsitzender Sigi Walch den zahlreichen versammelten Mitgliedern erklärte, ein „Superjahr“, denn die Junge Union musste neben Wahlkampf zur Europawahl auch die Kampagne zur Bundestagswahl bestreiten.

Walch erklärte, dass die JU dabei nicht nur zum Plakatkleben da gewesen wäre, sondern in den vergangenen Jahren gezeigt habe, dass man auch inhaltlich exzellent arbeiten könne. So wurden im Vorfeld der Wahlen jeweils ein 9-Punkte Programm für Europa als auch ein 7-Punkte Programm für Deutschland erarbeitet, welches konkrete Forderungen der jungen Generation im Landkreis Traunstein enthielt und den zuständigen Abgeordneten bei diversen Veranstaltungen übergeben wurden.

Besonders gefreut hat den Kreisvorsitzenden, dass der auch an Mitgliederstärke und an der Anzahl der Ortsverbände gewachsene Kreisverband sich auch mit Themen auf JU Landesverbandsebene hat einbringen können, wie beispielsweise den innovativen Vorschlägen zur Wehrungerechtigkeit und einem familienfreundlichen Bauherrenmodell.

Zudem hatte die unter Führung von stellvertretenden Kreisvorsitzenden Hannes Putzhammer organisierte Veranstaltungsreihe „Hüttengaudi“ im Sommer 2009 nicht nur bei den Jugendlichen für großes Interesse gesorgt, sondern auch in den Kommunen dazu geführt, dass eine konstruktive Diskussion über Hütten und Bauwägen in Gange gekommen ist.

Weiterer Themenschwerpunkt des Kreisverbandes war der Ausbau der Bundesautobahn A8. Hier war es der Jungen Union, so Walch, besonders wichtig sich unabhängig ein Bild der Lage zu machen. Bei einem Besuch der Autobahndirektion Süd in München hatten sich die Verantwortlichen der Jungen Union unter Führung von AKU-Kreisvorsitzenden Josef Mayer objektiv aus erster Hand informiert. In diesem Jahr soll dazu eine größere Informationsveranstaltung folgen.´

Walch bedankte sich ganz besonders bei der Vorstandstandschaft wie auch allen Mitgliedern für die hervorragende Arbeit und das nicht immer selbstverständliche Engagement. Auch im kommenden Jahr will die Junge Union die Interessen der jungen Generation mit Nachdruck vertreten – nicht zuletzt auch in den vielen kommunalen Gremien, in denen bereits einige JUler sitzen. Nach der Entlastung der Vorstandschaft übernahm Bezirksrat Markus Fröschl das Wort.

Nach Meinung Fröschls sind soziale Themen vor allem verbundenen mit den diversen Aufgaben der Bezirke die großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Besonders Besorgnis erregend seien die auch im Landkreis Traunstein stark steigenden Fälle jugendlicher Sozialfälle, die mit sehr hohen Kosten zu Buche schlagen würden.

Darüber hinaus diskutierte die JU offen mit Fröschl über eine mögliche Verwaltungsreform und einer Abschaffung der Bezirke, welche neben Gemeinden und Landkreisen die dritte kommunale Ebene in Bayern darstellen. Fröschl erklärte, dass die Bezirke zu 95 % nur ausführendes Organ seien. Fröschl erläuterte den JUlern abschließend, dass für ihn persönlich drei Punkte wichtig sind, um in Zukunft erfolgreich Politik zu machen: Vertrauen in den Einzelnen, Sicherheit und Ehrlichkeit.

Kreisvorsitzender Sigi Walch bedankte sich abschließend für den kurzen Impulsvortrag von Fröschl und ermutigte die Junge Union auch im kommenden Jahr so stark weiterzuarbeiten, denn die Junge Union sei die einzige flächendeckende politische Vertretung der Jugendlichen im Landkreis und müsse deshalb mit aller Kraft „junge Themen“ treiben und weiterhin das Sprachrohr der Jugend sein.

Pressemeldung Junge Union Kreisverband Traunstein

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser