An der Rastanlage Hochfelln Süd:

Super statt Diesel: Not macht erfinderisch

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Bergen - Not macht bekanntlich erfinderisch. Das dachte sich auch ein Brite am Rastplatz Hochfelln Süd. Dass diese Art von "Erfindung" jedoch verboten war, fiel ihm erst später auf...

Am späten Samstagabend hatte ein 41-jähriger Brite an der Rastanlage Hochfelln Süd in seinem Mercedes versehentlich mehr als 30 Liter Super anstatt Diesel getankt. Der Fehler fiel ihm zwar anschließend sogleich auf, so dass ein Service-Unternehmen angefordert wurde. Da dessen Mitarbeiter jedoch nicht die Leistung nach den Vorstellungen des Briten vor Ort erbringen konnte, zog dieser wieder unverrichteter Dinge von dannen. 

Nun machte Not erfinderisch und kurzerhand wurde der Treibstoff einfach abgelassen und lief in einen Gully der Rastanlage. Dies blieb allein wegen des Geruchs nicht unbemerkt, so dass die Feuerwehr Holzhausen, die Autobahnmeisterei Siegsdorf und die Polizei anrückte. Der Treibstoff mußte großflächig gebunden werden und wurde von einem vorhandenen Ölabscheider aufgefangen. Danach wurde Diesel getankt und der Mercedes lief wieder einwandfrei.

Feuerwehr muss Kraftstoff binden

Der 41-Jährige durfte den Beamten jedoch gleich zur Wache der Autobahnpolizei folgen, wo gegen ihn Anzeige erstattet wurde. Er sah schließlich sein Fehlverhalten ein und hinterlegte eine Sicherheit von mehreren hundert Euro. Neben Post von der Staatsanwaltschaft erhält der Brite demnächst auch die Rechnung über den notwendigen Einsatz.

Pressemeldung VPI Traunstein

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