ÜW Bergen - Bernhaupten - Holzhausen

ÜW Bergen zieht vielversprechende Zwischenbilanz

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Bergen - Rund zwei Jahre nach der notwendigen Bürgermeister-Neuwahl haben Bergen's Vizebürgermeister Herbert Berger und ÜW-GR Robert Wehweck beim ÜW-Frühschoppen eine vielversprechende Zwischenbilanz dargelegt.

Positiv angesprochen wurde: 

  • Die menschlich angenehme Atmosphäre im Gemeinderatsgremium
  • Die abgeschlossene kostenaufwändige Sanierung des Feuerwehrhauses Bergen und auch eine leistungsfähige Feuerwehr Holzhausen
  • Brandschutzmaßnahmen bei der Hochfellnseilbahn und andere wichtige Sanierungsleistungen zur weiteren Förderung des Fremdenverkehrs
  • Realisierung Nettomarkt zur Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten in Bergen und Erhalt der eigenen Infrastruktur (Banken, ärztliche Versorgung, Betriebe, Handwerker und der damit verbundenen Arbeitsplätze uvm.)
  • Fortschritte bei der Sanierung Kläranlage (leider mit erheblicher Kostenmehrung für die Bürger wegen zeitlicher Verzögerungen)
  • Straßensanierungen unter Ausschöpfung aller bereitgestellten Finanzmittel.
  • Eine Vielzahl "kleinerer" unbürokratischen Entscheidungen zum Wohle der betroffenen Bürger und Förderung der örtlichen Vereine.

Beim Hochwasserschutz, im Wahlkampf von allen Parteien noch als höchste Priorität bezeichnet, sollte baldmöglichst mit allen Grundstücksbesitzern gesprochen werden. Grundsätzlich lobenswert, ist nach ÜW Ansicht, der Gedanke von mehreren Bürgerversammlungen im Jahr. Fraglich bleibt jedoch, ob bei zu vielen Versammlungen dann auch noch wirklich das notwendige Bürger-Interesse besteht. Beispielhaft sind die erfolgten Jungbürger-Versammlungen. Die erste war von den Jugendlichen noch gut besucht. Bei der zweiten Versammlung waren es mit den Erwachsenen nur noch insgesamt rund 15 Teilnehmer. Und nicht 50 wie irrtümlich in der Presse zu lesen war. 

Angesprochen wurde auch das offensichtlich fehlende Interesse am Jugendraum. Ob der am Schwimmbad entstehende "Dirtpark" notwendig war und auf Dauer genutzt wird, war man etwas skeptisch.Die wichtige Frage nach den Baukosten und den künftigen Unterhaltskosten stehen derzeit noch nicht fest. Die von einigen Gemeinderäten als hochwichtiges Bürgerbeteiligungs-Instrument geforderte Bürgersprechstunde und Leserbriefspalte in den Gemeindenachrichten scheinen vermutlich ein "Flop" zu werden? 

Als echtes "Trauerspiel“ bezeichnete Herbert Berger die durch "Leader" öffentlich geförderten EU Projekte "Hochfellngipfelrundweg" und "Kinderspielplatz Dampfgatter".Verwundert zeigten sich Versammlungs-Teilnehmer, dass sich die Situation der Pendlerparkplätze am Bahnhof bzw. für Fahrgemeinschaft im Autobahnbereich immer mehr verschärft. Eine schnelle und dringende Verbesserung wurde im Interesse des Umweltschutzes und der gestressten Parkplatzsuchenden eingefordert. 

Diskutiert wurde auchüber die sinnvolle Verwertung der Deutz-Grundstücke und des kirchlichen Kindergartens. Dabei sprachen sich die Teilnehmer einhellig dafür aus, dass die Gemeinde sich diese wertvolle Immobilie nach Möglichkeit zur eigenen Verwertung sichern sollte. 

Alles in Allem war man einhellig der Meinung, dass sinnvolle Projekte im Interesse der Gemeindebürger über alle Parteigrenzen hinweg, gemeinsam vom Gemeinderat zeitnah entschieden werden sollen.

Pressemitteilung ÜW Bergen

Rubriklistenbild: © dpa

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