Das Friedenslicht leuchtet in Traunstein

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Das Foto von der Übergabe des Friedenslichts zeigt die Jugendlichen der evangelischen Gemeindejugend und der Stadtkirche Traunstein mit Oberbürgermeister Manfred Kösterke sowie Kaplan Iwan Idkowiak und Diakon Helmuth Klett (rechts).

Traunstein - Zum dritten Adventswochenende wurde das Friedenslicht aus Bethlehem wieder nach Bayern gebracht. Zu Weihnachten brennt das Licht im Brunnenhof des Traunsteiner Rathauses.

Nur die Olympische Fackel und das Friedenslicht aus Bethlehem dürfen als offenes Feuer im Flugzeug transportiert werden. So kam das Friedenslicht am dritten Adventssonntag nach einer fast 3000 Kilometer langen Reise auch nach Bayern.

Vertreter der Stadtkirche Traunstein und der Evangelischen Kirchengemeinde nahmen es im Münchner Liebfrauendom in Empfang und übergaben es am Montag in einer Laterne an Oberbürgermeister Manfred Kösterke. In der Weihnachtszeit brennt das Licht im Brunnenhof des Rathauses als Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung. „Leider ist diese Mahnung nötiger denn je“, bedauerte der Oberbürgermeister. Weltweit würden aktuell über 30 Kriege und Konflikte mit Waffengewalt ausgetragen. „Es stimmt bedauerlich, dass die Menschen noch immer nicht gelernt haben, Auseinandersetzungen friedlich zu lösen“, so Kösterke.

Das Friedenslicht sei Symbol und gleichzeitig Auftrag, sich für den Frieden einzusetzen. Der Österreichische Rundfunk hatte die Aktion vor 25 Jahren ins Leben gerufen. Ein Kind entzündete in der Geburtsgrotte in Bethlehem das Friedenslicht, das in einer Speziallampe zunächst nach Wien gebracht und von dort in die ganze Welt verteilt wird. Jugendlichen bringen das Friedenslicht in ihre Heimatorte, damit es an Heiligabend als Symbol der Hoffnung in Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen und anderen Einrichtungen leuchten kann.

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

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