Festrede mit kritischen Tönen Richtung Berlin

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Staatsministerin Ilse Aigner.
  • schließen

Bad Adelholzen - Staatsministerin Ilse Aigner zeigte sich beim Empfang in Bad Adelholzen begeistert von der regionalen Wirtschaft. Doch sie hatte auch Verbesserungsvorschläge parat.

Über 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen am Freitagabend nach Bad Adelholzen, um bei Jahresempfang der regionalen Wirtschaft dabei zu sein. Zum ersten Mal durfte in diesem Jahr eine Frau, nämlich Staatsministerin Ilse Aigner, die Festrede halten. Sie zeigte sich besonders begeistert von der Wirtschaftskraft des Landkreises Traunstein. "Gerade in Sachen 'Tourismus' ist Traunstein einer der führenden Landkreise in ganz Bayern." Sie betonte dabei: "Wirtschaft ist zwar nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts."

Wirtschaftsempfang in Bad Adelholzen - Teil 1

Aigner kam anschließend auch auf Themen zu sprechen wie die Hilfe für Griechenland, die Energiewende und den Mindestlohn. Dabei prangerte sie deutlich die Praxisumsetzung der Mindestlohnbestimmungen von Bundesarbeitsministerin Andreas Nahles (SPD) an. "Es kann nicht sein, dass hier 20 Männer in eine Bäckerei eindringen - wie zuletzt im Berchtesgadener Land geschehen - um zu prüfen, ob der Mindestlohn auch wirklich eingehalten wird. Das geht definitiv nicht."

Wirtschaftsempfang in Bad Adelholzen - Teil 2

Auch in Sachen "Erbschaftssteuer" hat die Staatsministerin andere Vorstellungen: "Bei normalen Betrieben steckt das Geld im Betrieb. Und wenn der vererbt wird, dann kann ich schlecht Maschinen verkaufen, um die Steuer zu bezahlen." Daher sei sie für eine "Regionalisierung der Erbschaftssteuer".

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser