Kufenflitzer laufen sich in Max-Aicher-Arena heiß

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Inzell - Für den Freitag sind Temperaturen über 35 Grad angesagt, da tut Abkühlung Not. Ein guter Tipp, die Inzeller Max Aicher Arena. Dort wird das Sommereis genützt:

Knapp acht Grad hat es da und auf der vereisten 400-Meterbahn tut sich auch sportlich was. Dort gehen die Deutschen Meisterschaften im Massenstart (18.30Uhr) über die Bühne. Junioren, Damen und Herren nehmen das Spektakel in Angriff. Jeweils 16 Runden sind zu laufen, allerdings nicht Vollgas. „Da wird es auf die Taktik ankommen“, weiß Stützpunkttrainer Markus Eicher. 2018 bei den Olympischen Spielen in Südkorea werden im Massenstart erstmals Medaillen vergeben. „Das ist ein besonderer Anreiz“, sagt Eicher.

Der neue Sportdirektor der DESG, Robert Bartko sieht in der Disziplin eine neue Chance für das Eisschnelllaufen. Vor allem für Inliner die von der langen Strecke kommen, ist der Massenstart ideal. Aus heimischer Sicht wird eine Reihe Sportler starten. Bei den Damen Gabi Hirschbichler, Roxanne Dufter und im Juniorenbereich Lena Hochreiter. Bei den Männern Moritz Geisreiter, Hubert Hirschbichler und Joel Dufter sowie Florian Dufter. Gespannt darf man auf den Auftritt vom Moritz Geisreiter sein. Der Langstreckenspezialist hat seine Leidenszeit überwunden und hat das Vorbereitungsprogramm uneingeschränkt bestreiten können. Sowohl Markus Eicher als auch Trainer Danny Leger sehen den Zweimetermann mit großen Chancen auf das Podium.

Titelverteidiger bei den Herren ist Patrick Beckert. Ein heißes Duell auf dem kalten Eis ist vorprogrammiert. Bei den Damen schickt sich Claudia Pechstein an, ihren Titel vom Vorjahr zu wiederholen. Die 43jährige ist zumindest in Deutschland auf den langen Strecken immer noch das Maß aller Dinge. Allerdings kommt von den Jungen bereits die erste Kampfansage. „Claudia, ich will dich auf den Weg nach Südkorea 2018 angreifen“, sagt die Berlinerin Bente Kraus, die am Freitag zu den Favoriten zählt. Mitmischen will auch Gabi Hirschbichler. „Je älter desto besser“, scheint das Motto der 31-Jährigen zu sein. „Ein Rennen "Dahoam" ist immer was Besonderes und das Podest ist mein Ziel“, sagt Hirschbichler in ihrer unbekümmerten Art. Gibt aber auch zu bedenken, dass 16 Runden ziemlich lang sein können. Ihr Selbstvertrauen stützt sie aber auch auf eine gute Vorbereitung bisher. Alle Tests sind gut gelaufen.

Aber auch die restlichen Inzeller Kufenflitzer sind laut Leger nicht chancenlos. „Der Rest hat Außenseiterchancen und die sind nicht unerheblich“, so der Trainer abschließend. So ist in der Max Aicher Arena ein heißer Abend garantiert, ob auf den Eis oder anschließend vor der Halle.

SJH

Zurück zur Übersicht: Inzell

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser