Kreisverband Traunstein

Fast zehn Prozent mehr Einsätze des BRK

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Im Landkreis Traunstein übernimmt das Rote Kreuz den Rettungsdienst nahezu komplett. Seine Mitarbeiter absolvierten Im ersten Halbjahr 2015 pro Tag rund 76 Einsätze, um in Not geratenen Menschen schnell und wirksam zu helfen.

Landkreis - Für den Rettungsdienst des Kreisverbands Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) war das erste Halbjahr 2015 eine Herausforderung. Die Einsatzzahlen stiegen heuer um fast zehn Prozent.

Insgesamt rückten die 85 hauptamtlichen und rund 150 ehrenamtlichen Mitarbeiter im BRK-Rettungsdienst in den sechs Monaten 13736 Mal aus, um in Not geratenen Menschen beizustehen.

Im Schnitt rund 76 Einsätze pro Tag

Im Landkreis Traunstein übernimmt das Rote Kreuz den Rettungsdienst nahezu komplett. Seine Mitarbeiter absolvierten Im ersten Halbjahr 2015 pro Tag rund 76 Einsätze, um in Not geratenen Menschen schnell und wirksam zu helfen.

Durchschnittlich hatten die Rotkreuz-Helfer rund 76 Einsätze pro Tag zu absolvieren, im ersten Halbjahr 2014 waren es noch rund 70 pro Tag. Das Gros der 13736 Gesamteinsätze entfiel auf Krankentransporte (7267). Dahinter folgten Notarzteinsätze (2381) und anderweitige Notfalleinsätze (1242). Auch Verlegungen von Patienten mit Arztbegleitung (33) und Inkubatorfahrten im Rahmen des Neugeborenen-Holdienstes (11) übernahmen die Rettungsdienstmitarbeiter des BRK. Hinzu kamen 2802 nicht verrechnungsfähige Einsätze wie Werkstatt- oder Dienstfahrten und abgebrochene Einsätze, bei denen ein aktives Eingreifen der BRK-Helfer vor Ort nicht mehr erforderlich war.

Beachtenswert ist auch die Zahl der im Dienst zurückgelegten Kilometer. Gemeinsam fuhren die BRK-Rettungsdienstfahrzeuge von 1. Januar bis 30. Juni im Einsatz 460131 Kilometer. Das entspricht rund 11,5 Erdumrundungen und bedeutet eine Gesamtsteigerung von 37182 Kilometer bzw. knapp neun Prozent im Vergleich zu 2014. Pro Einsatz legten die Fahrzeuge im Schnitt 33,5 Kilometer zurück.

Derzeit vermehrte Einsätze wegen der Hitze

„Im Moment verzeichnen wir viele Einsätze aufgrund von Hitzeerkrankungen“, berichtete Hermann Schramm, Leiter des BRK-Rettungsdienstes. Besonders häufig seien internistische Notfälle wie Herzinfarkt oder Kreislaufprobleme, Sonnenstiche, allergische Reaktionen und allgemeine Hitzeerschöpfung bei Patienten zu beobachten. „Wir raten den Menschen, die Hitze nicht zu unterschätzen und angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Man sollte beispielsweise an heißen Tagen viel trinken, leichte Kost zu sich nehmen, luftige Kleidung tragen und auf einen ausreichenden Sonnenschutz der Haut achten. Und die Sonnenverweildauer sollte auch bei gründlichem Eincremen nicht ausgedehnt werden“, betonte Schramm, der für das erhöhte Einsatzaufkommen in den Sommermonaten zudem Faktoren wie vermehrte Verkehrsunfälle und ein verändertes Freizeitverhalten der Bevölkerung anführt.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Traunstein

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