Hubschrauber fliegt von Traunstein aus

710 Einsätze für "Christoph 14" im ersten Halbjahr

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Landkreis - Im ersten Halbjahr 2016 hob der Rettungshubschrauber durchschnittlich viermal pro Tag ab. Das Bayerische Rote Kreuz zieht Bilanz:

Nach einem fast kontinuierlichen Anstieg der Einsatzzahlen des Rettungshubschraubers „Christoph 14“ in den letzten Jahren, war es in den ersten sechs Monaten 2016 etwas ruhiger. Insgesamt hoben Besatzung und Maschine 710 Mal vom Dach des Klinikums Traunstein ab. Das bedeutet einen Schnitt von knapp vier Einsätzen pro Tag für den im Luftrettungszentrum des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) stationierten Helikopter.

Unfälle, Berg- oder Wasserrettung

Das Gros der 710 Einsätze waren Primäreinsätze (594), d.h. Einsätze in Folge einer sofortigen Alarmierung wegen eines Verkehrsunfalls, einer Berg- oder Wasserrettung oder einer akuten Erkrankung wie etwa eines Herzinfarkts. Außerdem wurden 38 Sekundäreinsätze absolviert. Einer solcher wird beispielsweise bei einer dringenden Verlegung eines Patienten von Krankenhaus zu Krankenhaus nötig.

Vermehrte Freizeitaktivität ein Faktor

Am häufigsten startete der orange Rettungshubschrauber im Juni (147 Einsätze), im Januar (87), Februar (100) und März (106) war es hingegen etwas ruhiger. Die vermehrten Einsätze in den wärmeren Monaten sind einerseits auf die längere Einsatzmöglichkeit an Sommertagen (ca. 7 bis 21.30 Uhr) und zum anderen auf Faktoren wie die vermehrten Freizeitaktivitäten der Bevölkerung im Freien oder die hohen Urlauberzahlen in dieser Zeit zurückzuführen.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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