Einsendung einer Leserin aus dem Chiemgau

Unser User sind wahre Arachnologen: Es ist eine Krabbenspinne!

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Landkreis Traunstein - Wieder einmal waren unsere Leser gefragt. Diesmal schickte uns Userin Monika ein Foto einer Spinne mit der Frage, worum es sich bei dem Tier handeln könnte.

UPDATE, 17 Uhr:

Auf unseren Aufruf hin erreichte uns eine Vielzahl an Zuschriften von unseren Usern. Neben unzähligen E-Mails wurden auch unsere Posts auf Facebook vielfach kommentiert.

Auf die Frage, was für eine Spinne unsere Leserin da fotografiert hatte, kamen neben Kommentaren wie "eine ekelhafte!" auch eine eindeutige Mehrheit an Zuschriften, die in eine Richtung wiesen. Als eine veränderliche Krabbenspinne identifizierten zahlreiche User das Tier. 

Anita S. schrieb auf der Facebook-Seite von innsalzach24.de "Die sitzen bei uns oft im Schmetterlingsflieder. Schauen meist leicht grünlich aus, mal auch fast weiss oder gelblich." 

Elli R. schickte unserer Redaktion eine äußerst ausführliche Erläuterung per Mail: "Zunächst möchte man vermuten dass es sich hierbei um eine Albinokreuzspinne handelt, tatsächlich aber ist das eine Krabbenspinne. Das sind reine Lauerjäger, die keine Fangnetze weben. Viele Krabbenspinnen lauern auf Blüten und Blättern auf Beute. Ihren Namen bekam die Krabbenspinne, weil ihre beiden Vorderbeinpaare sehr kräftig und lang sind, in Ruhe seitlich auseinandergespreizt wodurch sie eher einer Krabbe ähnelt als einer Spinne. Die Weibchen können ihre Körperfarbe in wenigen Tagen dem Untergrund anpassen/aktiv wechseln - eine perfekte Möglichkeit zur Tarnung."

Michaela S. konnte in ihrer Einsendung per Mail außerdem Monika F., die uns das Foto zukommen ließ, beruhigen. "Giftig für den Menschen ist sie nicht, da ihre Beißwerkzeuge zu schwach sind."

Wir bedanken uns bei allen unseren Lesern, die uns ihre zahlreichen Hinweise zukommen ließen. Leider konnten wir hier nur einen Teil der Einsendungen wiedergeben.

Vorbericht:

Diese Spinne wurde im Chiemgau entdeckt.

"Diese Spinne wurde bei uns im Garten an den Pfingstrosen entdeckt", schrieb unsere Leserin Monika an die Redaktion vom chiemgau24.de. "Keiner von uns hat so eine Spinne je gesehen", schreibt sie weiterhin.

Leser sind wieder gefragt

Dank unserer Leser stellte sich heraus, dass es sich hierbei höchstwahrscheinlich um einen Rotmilan handelt.

Wieder einmal sind unsere Leser gefragt: "Wer kann uns sagen, ob diese vielleicht giftig ist?" Es ist nicht die erste Anfrage dieser Art, die unsere Redaktion erreicht. Ende Mai erreichte uns eine Anfrage zu einem mysterösen Vogel, der über Kalteneck kreiste. Die Vermutungen liefen damals auf einen Rotmilan hinaus. 

Diese Raupe wurde von unseren Lesern als Weidenbohrer identifiziert.

Ein paar Tage darauf erreichte uns die nächste Anfrage, diesmal ging es um eine ungewöhnlich große Raupe. Unser Leser Matthias hatte das Tier am Chiemsee bei einem Spaziergang gesehen. Schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung des Artikels erreichten uns die ersten E-Mails und auch auf Facebook wurde das Foto rasch kommentiert. Die User waren sich einig: Es handelte sich um die Raupe des Weidenbohrers.

Wenn Sie wissen, worum es sich bei dieser Spinne genau handelt, kontaktieren Sie uns per E-Mail unter redaktion@ovb24.de oder auf Facebook.

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