Halbjahresbilanz des BRK Traunstein

Erneut mehr Einsätze als im Vorjahr

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Landkreis Traunstein - Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes ist zur Stelle, wenn Menschen in Not sind. Im ersten Halbjahr 2016 setzte sich dabei die Entwicklung steigender Einsatzzahlen im Landkreis weiter fort.

13.848 Einsätze verzeichnete der BRK-Rettungsdienst von Januar bis einschließlich Juni - das ist knapp ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Pro Tag rückten die BRK-Rettungsdienstmitarbeiter im Schnitt mehr als 76 Mal aus.

13.848 Einsätze in sechs Monaten 

Das Gros der Einsätze stellen die Krankentransporte (7458) dar. Ihre Zahl nahm gegenüber 2015 mit rund 2,6 Prozent am deutlichsten zu. Dahinter folgen Notarzteinsätze (2163) und anderweitige Notfalleinsätze (1223), bei denen jeweils ein minimaler Rückgang zu verzeichnen ist. Auch Verlegungen von Patienten mit Arztbegleitung (44) und Inkubatorfahrten im Rahmen des Neugeborenen-Holdienstes (10) übernahmen die BRK-Rettungsdienstmitarbeiter. 

Hinzu kamen 2950 nicht verrechnungsfähige Einsätze wie Werkstatt- oder Dienstfahrten und abgebrochene Einsätze, bei denen ein aktives Eingreifen vor Ort nicht mehr erforderlich war. Insgesamt legten die Rotkreuz-Helfer 461.053 Einsatzkilometer zurück - das entspricht rund 11,5 Erdumrundungen.

Rettungsgasse und freie Rettungszufahrten wichtig

Aufgrund der derzeit laufenden Feriensaison und des damit verbundenen höheren Verkehrsaufkommens ist es Jakob Goëss ein besonderes Anliegen, die Autofahrer um Rücksicht für die Tätigkeit des BRK-Rettungsdienstes zu bitten. "Wenn es nach Unfällen auf der Autobahn zu einem Stau kommt, benötigen wir eine Rettungsgasse, um den verunfallten Personen schnell helfen zu können. Diese muss breit genug sein und auch für nachrückende Einsatzfahrzeuge offen gehalten werden", sagt der Leiter des BRK-Rettungsdienstes. Außerdem sei es von großer Bedeutung, dass Autofahrer die Rettungszufahrten zu beliebten Freizeitorten wie Schwimmbädern oder Seen frei halten und im Zweifel zum Parken einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. "Unsere Einsatzkräfte müssen im Notfall schnell vor Ort sein, um wirksam helfen zu können. Gerade bei Unfällen in Gewässern zählt für den Patienten oft jede Sekunde", betont Goëss.

Pressemeldung BRK Kreisverband Traunstein

Rubriklistenbild: © BRK TS

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