Klimakonferenz des Landkreises besucht Wasserkraftwerk

Wasserkraft und Naturschutz schließen sich nicht aus

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Landkreis Traunstein - Wasserkraft und Naturschutz schließen sich keinesfalls aus. Davon konnten sich die Mitglieder der Klimakonferenz des Landkreises beim Besuch des Wasserkraftwerks im Höllthal an der Alz überzugen.

Auch ältere Wasserkraftwerke können so optimiert werden, dass sie wesentlich mehr Strom liefern. Davon überzeugten sich vor kurzem Mitglieder der Klimakonferenz des Landkreises Traunstein unter der Leitung von Dr. Birgit Seeholzer und des Truchtlachinger Wasserkraft-Experten Günther Hartmann bei einer Besichtigung der Anlage im Höllthal an der Alz zwischen Seebruck und Altenmarkt.

Wasserkraft und Naturschutz

Die bereits Anfang der 70er-Jahre eingebaute Kaplan-Turbine läuft immer noch gut. Durch einen neuen schräggestellten Rechen konnte der Fischschutz verbessert werden. Ergänzt wurde die Anlage erst heuer durch zwei große Wasserkraftschnecken (im Bild links), die zu den größten in Bayern zählen. Inzwischen wurden sie zum besseren Lärmschutz eingehaust. Seither können am Standort Höllthal rund 30 Prozent mehr Strom produziert werden, wobei zugleich die festgesetzte Restwassermenge erhöht wurde. Dr. Birgit Seeholzer: "Erneuerbare Energien zu nutzen, dabei Strom rund um die Uhr und das ganze Jahr über zu liefern und zugleich die Belange des Naturschutzes zu berücksichtigen ist oft eine schwierige Aufgabe. In enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden kann sie jedoch gelöst werden." 

Im Landkreis Traunstein gibt es noch weitere gute Beispiele naturverträglicher Wasserkraftnutzung, die in nächster Zeit von der Klimakonferenz in Augenschein genommen werden sollen.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © Landratsamt Traunstein

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