Landrat und Bauhofleiter bitten um angepasste Fahrweise

Der Kreisbauhof ist bereit für den Winter

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Für Schnee und Eis gerüstet: Landrat Siegfried Walch (Bild: Mitte) überzeugte sich vor Ort bei Bauhof-Chef Peter Mayer, Tiefbau-Sachgebietsleiter Gerhard Seehuber (rechts) und Räumdienst-Mitarbeiter Alois Müller (links) von der Einsatzbereitschaft der Winterdienstflotte.

Landkreis Traunstein - 6500 Tonnen Salz und mehrere Neubeschaffungen: der Streudienst im Landkreis Traunstein ist für den Winter gewappnet.

Die Räum- und Streufahrzeuge sind aufgerüstet und einsatzbereit, die Salzlager gut gefüllt. Auch wenn der erste Schnee wohl noch auf sich warten lässt: Der Landkreis Traunstein ist für die kommende Winterdienstsaison gerüstet. Davon hat sich Landrat Siegfried Walch vor Ort im Kreisbauhof in Litzlwalchen bei Nußdorf überzeugt. Dort herrscht derzeit Hochbetrieb. Der komplette Arbeitsablauf wird nach und nach von Sommer- auf Winterdienst umgestellt.

"Von uns aus kann es losgehen"

Bergeweise Salz zeigte Bauhofleiter Peter Mayer Landrat Siegfried Walch. Zum Einsatz auf der Straße kommt es jedoch elektronisch gesteuert und damit genau dosiert.

"Von uns aus kann es losgehen", erklärt Bauhofleiter Peter Mayer. Die technischen Vorbereitungen für die Räum- und Streueinsätze sind nahezu abgeschlossen, die Mitarbeiter wurden wie in jedem Jahr eingehend unterwiesen. Eines liegt Bauhof-Chef Mayer aber besonders am Herzen: „Trotz des einsatzbereiten Winterdienstes und des derzeit noch schönen Wetters ist es für die Autofahrer an der Zeit, die Winterräder aufzuziehen. Davon abgesehen ist es sinnvoll, bei winterlichen Straßenverhältnissen einige Minuten früher loszufahren.“ Zudem bittet er darum, auf die Winterdienstfahrzeuge Rücksicht zu nehmen: „Wir können nur dann ungehindert für freie Fahrt sorgen, wenn uns diese ebenfalls ermöglicht wird.“

Walch mahnt zu vorsichtigem Autofahren

Auch Landrat Walch appelliert an die Verkehrsteilnehmer, vorsichtig zu fahren. Für seine Mitarbeiter im Kreisbauhof hat er großes Lob übrig: „Sie optimieren den Winterdienst laufend, um die Verkehrssicherheit bestmöglich zu gewährleisten. Die Menschen bleiben damit mobil und auch unsere Wirtschaft profitiert von diesem Service.“ Walch zufolge hat der Landkreis auch in diesem Jahr größere Summen in den Winterdienst investiert, unter anderem in einen neuen Unimog U430 und zwei Schneepflüge für LKW. Mit zwei LKW, vier Unimog, zwölf Fahrzeugen von privaten Firmen und weiterem Winterdienstgerät sind die 30 Straßenwärter gut ausgerüstet und bereit, den Schichtbetrieb aufzunehmen, sobald die Witterungsverhältnisse dies erfordern.

D emnächst werden wieder ab drei Uhr morgens drei Melder das 380 Kilometer lange Kreisstraßennetz abfahren und bei Bedarf die Räum- und Streuteams anfordern. Diese sind zwischen drei Uhr morgens und neun Uhr abends unterwegs, um die Straßen frei zu halten. Der Kreisbauhof arbeitet mit dem Winterdienstkoordinator des Staatlichen Bauamtes wieder eng zusammen, der für die Bundes- und Staatsstraßen verantwortlich ist.

Genug Salz für den Winter ist vorhanden

Nahezu 6.500 Tonnen Streusalz wurden in den Lagern des Landkreises gebunkert, so dass ein wirklich strenger Winter die Kapazitäten kaum erschöpfen dürfte. „Die Hallen in Litzlwalchen und Kienberg sowie das Silo in Haus bei Taching sind randvoll

Es wurde für alle Eventualitäten vorgesorgt“, erläutert Peter Mayer. Das Motto des Kreisbauhofes beim Streuen lautet seit jeher „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Durch den Einsatz moderner Telematiksysteme in den Fahrzeugen sowie von Feuchtsalztechnologie kann die Streumenge genau dosiert werden. „Damit halten wir die Straßen frei, achten gleichzeitig auf die Umwelt und arbeiten am Schluss auch wirtschaftlich“, so Peter Mayer.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Zurück zur Übersicht: Landkreis TS

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser