Kreisbauhof Traunstein ist für Winter gerüstet

"Es eilt nicht, aber von uns aus kann es losgehen!"

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Ein Streufahrzeug des Landkreises wird in Litzlwalchen beladen.

Landkreis - Für die Mitarbeiter des Kreisbauhofes kann der Winter kommen. Ihre Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Streugutlager sind prall gefüllt - außerdem helfen Computer bei der Steuerung:

Alle Mitarbeiter und Fahrzeuge sind einsatzbereit. Sämtliche Vorbereitungen wurden rechtzeitig zum offiziellen Beginn der Winterdienstsaison abgeschlossen. „Es eilt zwar nicht damit, aber von uns aus kann es losgehen“, so Peter Mayer, der Leiter des Kreisbauhofs Traunstein. Einstweilen werden noch die letzten Baustellen fertiggestellt sowie die Mäh- und Bankettarbeiten abgeschlossen.

Ab drei Uhr morgens im Einsatz

Sobald die Witterungsverhältnisse es erfordern, werden die Mitarbeiter in Rufbereitschaft versetzt und die Melder beginnen ihre Tätigkeit. Ab drei Uhr morgens sind sie dann auf den 380 km Kreisstraßen unterwegs und lösen bei Bedarf die Räum- und Streueinsätze der 18 Winterdienstfahrzeuge – davon fünf eigene und 13 private - aus.

Streusalz Vorräte sind gefüllt

Die Streugutlager des Landkreises wurden in den Sommermonaten aufgefüllt; nahezu 6.500 Tonnen Streusalz sind eingelagert worden. Der Landkreis ist somit nicht mehr auf Nachlieferungen angewiesen. Mayer: „Dank der neuen Lagerhalle in Litzlwalchen verfügen wir über ausreichende Kapazitäten, um den Winterdienst jederzeit sicherstellen zu können“. Selbst für den Fall eines wirklich strengen Winters sollten die Vorräte genügen.

Der Landkreis Traunstein investiert laufend in den Winterdienst. Im Jahr 2014 wurde die neue Lagerhalle Litzlwalchen mit Silo und Soleerzeugung fertiggestellt. In diesem Jahr wurde unter anderem ein Geräteträger beschafft, der die Gehwege und Parkplätze verschiedener Liegenschaften in Traunstein räumt und streut. Außerdem wurden zwei neue Aufsatzstreuer und ein neuer Schneepflug für die Winterdienst-LKW angeschafft.

„Soviel wie nötig, so wenig wie möglich“

Das Motto des Kreisbauhofes beim Streuen lautet seit jeher „soviel wie nötig, so wenig wie möglich“ um einerseits die Befahrbarkeit der Kreisstraßen sicherzustellen, dabei aber auch die Belange der Umwelt zu berücksichtigen und nicht zuletzt unnötige Kosten zu vermeiden. Durch moderne Telematiksysteme sowie den Einsatz von Feuchtsalztechnologie kann sehr bedarfsgerecht gestreut werden. Mayer: „Die Belange der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes sind für uns ebenso wichtig wie die von vielen Verkehrsteilnehmern geforderten allzeit freien Straßen. Auch diesen Winter werden wir wieder unser Bestes geben um die Kreisstraßen während der Hauptverkehrszeiten befahrbar zu halten.“

Zwischen drei und einundzwanzig Uhr ist der Winterdienst aktiv; während der Nachtzeit erfolgen allerdings keine Einsätze. „Rund um die Uhr Einsätze zu fahren, wäre weder wirtschaftlich noch sinnvoll und auch den Mitarbeitern gegenüber nicht zu verantworten“ erläutert Peter Mayer. „Wer sehr früh raus muss, sollte bei winterlichen Straßenverhältnissen für die Fahrzeit lieber einige Minuten mehr einplanen um pünktlich anzukommen.“

Winterreifen nicht vergessen!

Landrat Siegfried Walch und Peter Mayer weisen auch in diesem Jahr wieder alle Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass es trotz des derzeit noch guten Wetters endgültig an der Zeit ist, auf Winterräder zu wechseln. Mayer: „Besonders bitte ich darum, auf unsere Winterdienstfahrzeuge Rücksicht zu nehmen, denn nur wenn wir freie Fahrt haben, können wir rechtzeitig dafür sorgen, dass dies auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer gilt“. Landrat Walch:„Den Männern vom Winterdienst – egal ab auf Autobahnen, Bundes-, Staats- oder Kreisstraßen - schon jetzt ein großes Dankeschön, den Verkehrsteilnehmern immer eine gute Fahrt.“

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

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