Keine Genehmigung mehr nötig

Einfachere Regeln für Maibaum-Transporte

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Traunstein - Für den Transport von Maibäumen ist im Landkreis Traunstein keine förmliche Genehmigung mehr notwendig. Das verfügte jetzt Landrat Siegfried Walch mit Hinweis auf die bundesweit geltende Brauchtumsverordnung.

Für die Vereine wird das Maibaumaufstellen damit unkomplizierter und kostengünstiger. Bisher hatten die Regierung von Oberbayern und das Landratsamt Traunstein eine Ausnahmegenehmigung für den Transport erteilen müssen, wenn Zugfahrzeug, Nachläufer und Baum insgesamt mehr als 18 Meter lang waren. Seit 1. Januar können die vereinfachten Regelungen der Brauchtumsverordnung angewandt werden. Walch: „Wir wollen, wo es nur geht, die Bürokratie gering halten. Vor allem im Ehrenamt tut sie uns ja besonders weh. Vielmehr wollen wir dazu beitragen, dass unsere Traditionen weiter gelebt werden.“

Ein Antrag beim Landratsamt ist nun nicht mehr notwendig. Künftig müssen lediglich folgende einfache Vorschriften eingehalten werden:

  • Es muss eine Bescheinigung des TÜV oder eines anderen amtlich anerkannten Gutachters über die Verkehrssicherheit des Gespanns vorliegen.
  • Es dürfen sich keine Personen auf dem Maibaum befinden.
  • Der Transport muss ausreichend versichert sein.
  • Der Wald bzw. Bewachungsort darf nicht mehr als 30 Kilometer vom Aufstellungsort entfernt sein.
  • Pferdegespanne sind auf der Straße nicht zulässig. Unmittelbar vor dem Veranstaltungsort darf jedoch umgespannt werden.

Für die Regelungen direkt am Aufstellungsort ist das jeweilige Rathaus der richtige Ansprechpartner.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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