Die Gewitterfront mit Starkregen, heftigen Böen und Sturm, die am Sonntagabend von Südwesten über den Landkreis Traunstein hinweg zog, führte zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehren. Zwischen 19.20 Uhr und 21.30 Uhr waren rund 40 Einsätze zu verzeichnen. Mehr als 100 Floriansjünger waren im Einsatz um Keller auszupumpen, überflutete oder von ausgeschwemmtem Kies verschmutzte Straßen wieder befahrbar zu machen und umgestürzte Bäume zu beseitigen.
Gegen 19.25 Uhr, kurz nachdem die Gewitterfront mit einer bedrohlichen Wolkenwalze vom Chiemsee kommend das Ostufer passiert hatte und weiter in Richtung Nordosten zog, gab es den ersten Alarm für die Feuerwehr Chieming. In Laimgrub hatte der Sturm Teile des Daches eines Wohn- und Betriebsgebäude aufgerissen. Zeitgleich gingen bei der Integrierten Leitstelle mehrere Notrufe über entwurzelte und umgestürzte Bäume ein, die die Staatstraße zwischen Egerer und Seebruck sowie die Kreisstraße zwischen Sondermoning und Hart zeitweise unpassierbar machten. Die Floriansjünger rückten mit Motorsägen an, um die Bäume zu zerschneiden und von den Straßen zu räumen. Teilweise lag Laub mehrere Zentimeter hoch auf den Straßen, so dass die Feuerwehren mit Schaufeln und Besen anrücken mussten.
Gegen 21 Uhr waren fast alle Notrufe abgearbeitet und die Feuerwehren konnten wieder zu den Gerätehäusern zurückkehren.
Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein und Kreisbrandinspektion Landkreis Traunstein

















