Gemeinderat Bergen fordert genaue Angaben

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Bergen - Noch nähere Informationen zur geplanten Kläranlagenerweiterung und Sanierung wünschte sich der Gemeinderat Bergen in seiner jüngsten Sitzung.

Noch nähere Informationen zur geplanten Kläranlagenerweiterung und Sanierung, vor allem bezogen auf den Standort und der Größe des Gebäudes zur Unterbringung der Förderschnecken und der Gebläse, wünschte sich der Gemeinderat Bergen in seiner jüngsten Sitzung.

Das Gremium forderte nach dem Sachvortrag von Franz Gruber von der Firma Harress Pickel Consult AG (HPC) Übersee auf, bis zur nächsten Sitzung konkrete Angaben zu den Kosten des Gebäudes vorzulegen, sowie mögliche Alternativen vorzustellen.

Des Weiteren gab Bürgermeister Bernd Gietl bekannt, dass die Genehmigungssache "Windrad" der Firma Envento im Gewerbegebiet "Am Anger" mit Standort zur Kreisstraße hin, gemeindlich nicht abschließend behandelt werden konnte, da behördliche Stellungsnahmen noch nicht vollständig vorliegen.

In der Angelegenheit "Aufhebung der Widmung" des Endweges, der sich im Weissachental befindet, fasste das Gremium einstimmig den Beschluss, die Widmung aufrecht zu erhalten.

Noch nicht entschieden wurde die Bauvoranfrage der Hallweger-Immobilien auf Bebaubarkeit des Grundstücks in der Bahnhofstraße 74 zur Erstellung eines Doppelhauses mit Garage und Carport. Die Räte sprachen sich für einen Ortstermin zusammen mit dem Bauausschuss, dem Ingenieur-Büro und dem Antragsteller aus. Das Problem ist, dass dort der Kanal noch nicht vorhanden ist, sich aber in direkter Nähe Kanalanschlüsse sind.

Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass ein Anschluss an den Kanal durchaus sinnvoll wäre als die Erstellung einer Kleinkläranlage. Das Gremium stehe einer dortigen Bebauung positiv gegenüber, hieß es.

oh/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © pa

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