Auslaufendes Chemiefass sorgt für Großeinsatz

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Nußdorf - Rund 200 Feuerwehrleute aus dem Chiemgau eilten am Mittwochabend zu einer Speditionsfirma. Dort lief aus einem Fass ätzende, alkalische Flüssigkeit aus.

UPDATE Donnerstag: Pressemitteilung der Polizei

Am Mittwochabend ereignete sich gegen 20 Uhr, in einer Nußdorfer Speditionsfirma ein Betriebsunfall ohne Verletzte. In der Firma wurde ein Aufbewahrungsfass mit Inhalt einer ätzenden, alkalischen Flüssigkeit festgestellt, das bereits durchgeätzt war und Flüssigkeit verlor.

Die Freiwillige Feuerwehr Traunstein, wie auch neun weitere Freiwillige Feuerwehren der Umgebung (insgesamt rund 200 Feuerwehrkräfte), ein Notarzt mit Rettungswagen, Katastrophenschutz und Fachkräfte waren am Einsatzort.

Das beschädigte Fass wurde fachgerecht umgefüllt und entsorgt.

Erstmeldung am Mittwochabend:

Am Mittwochabend wurden gegen 19.48 insgesamt acht Feuerwehren, das BRK und die Polizei zu einer Spedition bei Aiging alarmiert. Ein Chemiefass in dem sich nach ersten Erkenntnissen ein leicht ätzender Stoff befand, leckte etwas. Das Fass wurde ins Freie gebracht und dort von der Feuerwehr unter Einsatz von Atemschutz und Chemieschutzanzügen in einen Ersatzbehälter umgefüllt.

Angeblich sind nur geringe Mengen ausgetreten. Es bestand keine Gefahr für Mensch und Natur laut Polizei.

Großeinsatz wegen Chemiefass

FDL/Lamminger

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