So geht es nun weiter

Ruhpoldinger Flüchtlinge beenden Protest in München

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Ruhpolding/München - Zuerst waren es 27 Asylbewerber, die vor die Bayern-Kaserne flüchteten - nachdem der Geldhahn zugedreht wurde, verblieben noch 24 im Protest. Jetzt ist eine Lösung gefunden.

Der Protest der Ruhpoldinger Asylbewerber in München ist gescheitert. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ließ sie die Regierung von Oberbayern am Dienstagabend mit zwei Bussen in eine neue Gemeinschaftsunterkunft nach Moosburg im Landkreis Freising fahren. Ihre Forderung, nach einer veränderten Personalkonstellation in ihrer früheren Ruhpoldinger Unterkunft, ließ sich nicht durchsetzen

Seit Anfang Juni harrten die 27 Männer aus Pakistan und Afghanistan bei Wind und Wetter vor der Münchner Bayern-Kaserne aus: Sie erhoben schwere Vorwürfe gegen den Unterkunftsbetreiber in Ruhpolding - doch zumindest das Landratsamt Traunstein konnte bei mehrmaliger Überprüfung die Vorwürfe nicht bestätigen. Zuletzt forderten die Männer zumindest noch die Entfernung eines Hilfskoches in Ruhpolding, der selbst Asylbewerber ist. Doch der Unterkunftsbetreiber wollte weiter mit ihm zusammenarbeiten. 

Spätestens als den Flüchtlingen Anfang Juli die Bezüge gestrichen wurden, schien ihr Protest ins Wanken zu kommen: Drei von ihnen gaben auf und verließen München. Wären die Asylbewerber zurück in den Landkreis gekommen, hätte es dort für sie bis auf Weiteres keine andere Unterkunft als Ruhpolding gegeben, betonte das zuständige Landratsamt in Traunstein.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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