Sicher leben in Traunstein

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Traunstein - Polizeipräsident Robert Heimberger hat Landrat Hermann Steinmaßl und seinen Mitarbeitern am Dienstag den Sicherheitsbericht 2010 vorgestellt.

"Es freut mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Sicherheitslage im Landkreis Traunstein sehr gut ist", begann der Polizeipräsident seine Ausführungen. Er machte es an der Häufigkeitszahl - der Zahl der polizeilich erfassten Straftaten pro 100.000 Einwohner - fest. Diese lag im Landkreis Traunstein im Jahr 2010 bei 4033. Bayernweit beträgt sie 4958 und im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd 4683. "Man sieht, dass man in Bayern in Deutschland am sichersten lebt und innnerhalb Bayerns lebt man dann in Traunstein sehr sehr gut und sicher."

Insgesamt seien in fast allen Bereichen Rückgänge zu verzeichnen, ging Heimberger ins Detail. Allerdings macht die Jugendkrimialität dem Präsidenten Sorgen. "Die Zahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren liegt bei 26,9 Prozent. Das ist zwar eine leichte Verbesserung gegenüber 2009, aber jeder vierte Tatverdächtige ist jünger als 21, das ist uns zuviel." Deshalb sollen in diesem Bereich Handlungsschwerpunkte für die kommenden Jahre gesetzt werden.

Außerdem will die Polizei im Landkreis Traunstein vor allem im Bereich der Internetkriminalität aktiv werden. "Jedes sechste Betrugsdelikt hat Bezug zum Internet", fasste Heimberger zusammen. "Deshalb werden wir speziell ausgebildete Kriminalisten einstellen und die Präventionshinweise vermehren. Denn die Bürger sind zu leichtfertig im Umgang mit ihren Daten im Internet, sie machen es Straftätern leicht."

Hier geht es zum kompletten Sicherheitsbericht 2010 

"Ein wunderbarer Bericht", resümierte Landrat Hermann Steinmaßl. "Im Vergleich zu 2009 ist der Landkreis Traunstein sicherer geworden." Das habe der Landkreis neben der herrlichen Landschaft und sicheren Arbeitsplätzen zu bieten.

Das sei letztlich auch auf die Zusammenarbeit mit Landrat Hermann Steinmaßl und seinen Mitarbeitern in Traunstein zurückzuführen, so der Polizeipräsident. Diese sei sehr sehr gut und vertrauensvoll. "Darüber bin ich sehr froh, denn die Polizei alleine und die Sicherheitsbehörde alleine kann eine solche Sicherheitslage nicht erzeugen. Dazu braucht man eine gute Zusammenarbeit und couragierte Bürger."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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