Bei Kontrolle auf A8 Höhe Siegsdorf

Zwei Busse und ein Lkw aus dem Verkehr gezogen

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Siegsdorf - Da gingen der Traunsteiner Verkehrspolizei ja "dicke" Fische ins Netz. Darum mussten die Fahrer der Busse und des Lkw viel Bußgeld hinterlegen, um weiterfahren zu dürfen.

Zwei französische Linienbusse auf der A 8 aus dem Verkehr gezogen

Am Karfreitag, den 25.03.2016, gegen 22.00 Uhr, wurden durch Beamte der Autobahnpolizeistation Siegsdorf auf der BAB A 8, Fahrtrichtung Salzburg, bei Bergen, zwei französische Linienbusse, die zur Verwendung im Stadtverkehr gedacht waren, gesichtet und im weiteren Verlauf an der Anschlussstelle Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen. Die beiden gebrauchten Busse sollten von Frankreich nach Albanien überführt werden. Technisch waren die Busse augenscheinlich soweit in Ordnung. 

Allerdings waren deren französische Zulassungen nur innerhalb der Grenzen Frankreichs wirksam. Eine international gültige Zulassung lag für keines der beiden Fahrzeuge vor. Die zwei albanischen Kraftfahrer im Alter von 30 und 38 Jahren wurden wegen Verstosses gegen die Fahrzeug-Zulassungsverordnung zur Anzeige gebracht. Sie mussten ein entsprechendes Bußgeld hinterlegen. Zudem wurde den beiden Fahrern die Weiterfahrt mit ihren Bussen bis zur Beibringung einer gültigen Zulassung untersagt.

Türkischer Sattelzug bei Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen

Am 25.03.2016, kurz vor Mitternacht, wurde der Fahrer eines türkischen Sattelzugs, der auf dem Weg in Richtung Österreich war, durch Beamte der Autobahnpolizeistation Siegsdorf an der Anschlussstelle Traunstein / Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dessen Fahrerkarte für den Betrieb des digitalen Kontrollgeräts in der Sattelzugmaschine seit geraumer Zeit abgelaufen war. Der türkische Kraftfahrer konnte somit seit Tagen keine Aufzeichnungen hinsichtlich seiner Lenk- und Ruhezeiten mehr nachweisen. Der Fahrer wusste um diesen Umstand Bescheid, zumal auch das digitale Kontrollgerät fortwährend eine entsprechende Meldung beim Betrieb des Sattelzugs abgab. 

Auf Anordnung der türkischen Spedition setzte der Fahrer aber seine Fahrt durch halb Europa fort. Der Fahrer wurde wegen Verstosses gegen das Fahrpersonalgesetz zur Anzeige gebracht. Er musste für das anstehende Bußgeldverfahren eine Sicherheit in Höhe von mehreren hundert Euro hinterlegen. Und auch die türkische Spedition wird in den nächsten Wochen in dieser Sache einen entsprechenden Bußgeldbescheid vom Bundesamt für Güterverkehr bekommen. Die Weiterfahrt mit der abgelaufenen Fahrerkarte wurde dem Türken untersagt. Die Spedition darf sich nun um einen Ersatzfahrer für den besagten Sattelzug bemühen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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