Fahrer geriet öfter auf Gegenfahrbahn

Fahrer einer Metalband unter Drogen auf der B306 unterwegs

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Siegsdorf - Weil einem Autofahrer die unsichere Fahrweise eines Kleintransporters auffiel, rief er den Notruf. Die Polizei konnte den Transporter stoppen und stellte fest:

Am Samstag gegen 14.45 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer per Notruf der Polizeieinsatzzentrale in Rosenheim mit, dass er soeben hinter einem rumänischen, weißen Kleintransporter herfahre und der Fahrer eine deutlich unsichere Fahrweise an den Tag lege. So wurde mitgeteilt, dass der Fahrer auf der Bundesstraße 306 von Inzell nach Siegsdorf und bereits zuvor, mehrmals während der Fahrt auf die Gegenfahrbahn fuhr und andere Verkehrsteilnehmer zum Ausweichen und Abbremsen zwang. Glücklicherweise kam es zu keinem Verkehrsunfall. 

Zwei Kradstreifen der Autobahnpolizei konnten den Kleintransporter letztlich in Siegsdorf vor der Autobahnpolizeistation anhalten. Die Insassen, fünf Costaricaner und ein Rumäne, gaben an, auf dem Weg von Italien nach Chemnitz zu einem weiteren Metal-Konzert zu fahren, da sie dort ihren nächsten Auftritt hätten. Da beim Fahrer drogentypische Auffälligkeiten feststellbar waren, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt. Dieser verlief positiv auf THC. Der 30-jährige Fahrer musste letztlich zur Blutentnahme ins Klinikum nach Traunstein. 

Nach der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung und der von der Staatsanwaltschaft Traunstein angeordneten Führerscheinsicherstellung konnte die Metall-Band ihre Weiterfahrt nach Chemnitz mit einem fahrtüchtigen Bandmitglied antreten. Verkehrsteilnehmer, welche durch die Fahrweise des Kleintransporterfahrers gefährdet wurden, sollen bitte umgehend Kontakt mit der Verkehrspolizei Traunstein unter der Telefonnummer 08662/6682-110 aufnehmen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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