Da staunte sogar die Polizei nicht schlecht

Gefährliche Irrfahrt mit Radl auf A8

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Siegsdorf - Da war eindeutig mehr Glück als Verstand im Spiel: Ein 31-Jähriger war mitten in der Nacht bei strömenden Regen und ohne Licht mit seinem Radl auf der A8 unterwegs!

Mehr Glück als Verstand hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 2.20 Uhr, ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein, der bei strömendem Regen ohne Beleuchtung mit seinem Fahrrad auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung München unterwegs war!

Einer Streifenbesatzung des Einsatzzuges Traunstein fiel der Mann auf seinem Drahtesel im Baustellenbereich, etwa 500 Meter vor der Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf, im Scheinwerferlicht auf. Wohl nur durch den Umstand, dass auf der Autobahn sehr wenig Verkehr herrschte, kam es bis dato zu keiner Meldung anderer Verkehrsteilnehmer über den Radfahrer.

Als die Beamten den Mann auf sein Fehlverhalten ansprachen, wähnte er sich aufgrund des Blaulichtes in einer Verkehrskontrolle und zeigte den verdutzten Beamten sofort seine Aufenthaltspapiere. Dem Mann, der kaum Deutsch sprach, konnte schnell klar gemacht werden, dass er sich hier nicht aufhalten dürfe. Er wurde schließlich mit seinem Rad bis zur Ausfahrt Traunstein begleitet, wo dann die tatsächliche Kontrolle stattfand.

Da keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer vorlag, konnte der Mann lediglich wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit belangt werden, die er an Ort und Stelle begleichen musste. Die Weiterfahrt mit dem Rad wurde ihm aufgrund des nicht verkehrstauglichen Gefährts untersagt und von den Beamten bei der Autobahnpolizei Siegsdorf vorübergehend untergestellt.

Pressemeldung OED Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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